Wolfsburg - Die Bundesliga trauert um Junior Malanda. Der 20-jährige Belgier kam am Samstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Rund um die Volkswagen Arena kamen etliche Fans zusammen, um gemeinsam um den Mittelfeldspieler zu trauern.

Der VfL Wolfsburg wird am Sonntag dennoch die Reise ins Trainingslager nach Südafrika antreten, wie Geschäftsführer Klaus Allofs auf einer Pressekonferenz bestätigte: "Das war keine leichte, aber wir denken die absolut richtige Entscheidung. Das wäre auch im Sinne von Junior gewesen. Wir werden versuchen, das Trainingslager professionell zu absolvieren. Wir können nicht zur Tagesordnung übergehen, aber vielleicht macht es Sinn, die gewohnte Umgebung zu verlassen."

Anteilnahme durch die DFL

"Wir sind tief bestürzt über dieses tragische Unglück und trauern mit dem VfL Wolfsburg um seinen Spieler. Unser Mitgefühl ist bei seinen Angehörigen und den Mannschaftskameraden", sagte Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung.

VfL-Geschäftsführer Allofs erklärte bereits am Samstag: "Wir sind alle zutiefst bestürzt und können unsere Fassungslosigkeit kaum in Worte fassen. Wir alle haben ihn geliebt. Er war der gute Geist unserer Mannschaft und ein lebenslustiger Mensch. Darüber hinaus war Junior ein exzellenter Fußballer, der erst ganz am Anfang seiner Entwicklung stand. Wir können immer noch nicht glauben, dass er nicht mehr bei uns ist. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei seiner Familie und seinen Angehörigen."

"Die Lücke ist groß"

Trainer Dieter Hecking sagte.: "Es fällt mir natürlich nicht leicht, für die Mannschaft und die Trainer zu sprechen. Es ist so, wie Klaus es gesagt hat: Junior war ein außergewöhnlicher junger Spieler – talentiert und lebensfroh. Die Lücke ist groß."