Bevor es bald richtig los geht, stehen die letzten Testspiele der Bundesligisten an. bundesliga.de liefert aktuelle Informationen.

VfL Wolfsburg - Trabzonspor 3:2 (1:0)

Mit einem am Ende knappen 3:2 (1:0)-Erfolg hat der VfL Wolfsburg im Günther Volker Stadion in Celle sein vorerst letztes Testspiel der Sommervorbereitung gewonnen. Die Torschützen für den VfL vor 2.000 Zuschauer waren Edin Dzeko (40.), Jacek Krzynowek (57.) und Zvjezdan Misimovic (63.). Für die Türken trafen Umut Bulut (75., FE) und Hrvoje Cale (81.).

Für Kapitän Marcelinho war das Spiel gegen seine ehemaligen Teamkollegen eine besondere Partie. Mit einem Treffer konnte er das Wiedersehen jedoch nicht krönen. Dafür waren am Dienstagabend andere zuständig. Diese Mannschaft begann schwungvoll und hatte in der elften Minute bereits die erste gute Gelegenheit durch Alexander Madlung, der einen Freistoß von Marcelinho per Kopf allerdings knapp über das Tor der Türken setzte. Das Spiel blieb bis zur Pause schnell, die Torraumszenen wurden jedoch weniger, als kurz vor der Pause dann doch Edin Dzeko zuschlug (40.).

12. Sieg in der Vorbereitung

Der Bosnier nutzte einen Fehler des türkischen Keepers, der den Ball nach einer Flanke von Rodrigo Alvim nicht kontrollieren konnte und drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Torlinie. Mit dem 1:0 ging es in die Pause. In der zweiten Hälfte wechselte Felix Magath sein Team doch noch einmal komplett aus. Doch auch dieses Team, in dem Andrea Barzagli zu seiner erst zweiten Testspieleinheit kam, machte dort weiter, wo das Team aus Durchgang 1 aufgehört hatte: Beim Tore schießen. In der 57. Minute stellte Jacek Krzynowek einmal mehr seine Schussstärke unter Beweis, als er mit einem 20-Meter-Hammer von der linken Seite dem Keeper der Türken keine Chance ließ.

Sechs Minuten später zeigten Ashkan Dejagah und Zvjezdan Misimovic im Strafraum der Türken eine feine Kombination und Misimovic schloss aus fünf Metern erfolgreich ab. Danach kamen die Türken jedoch durch einen von Daniel Adlung verursachten Elfmeter zurück ins Spiel. Umut Bulut verwandelte gegen André Lenz (75.). Danach machten die Türken weiter Druck und kamen in der 81. Minute durch Hrvoje Cale noch zum 3:2. Dabei blieb es dann in einem am Ende knappen Spiel, in dem die "Wölfe" zum Schluss noch einmal Angst haben mussten um den 12. Testspielsieg.

VfL Wolfsburg 1. Hälfte: Benaglio - Riether, Costa, Madlung, Alvim - Zaccardo, Santana, Marcelinho, Hasebe - Grafite, Dzeko

VfL Wolfsburg 2. Hälfte: Lenz - Adlung, Simunek, Barzagli, Schäfer - Dejagah, Josué, Misimovic, Krzynowek - Saglik, Niang

Tore: 1:0 Dzeko (40.), 2:0 Krzynowek (57.), 3:0 Misimovic (63.), 3:1 Bulut (71. FE), 3:2 Cale (81.)

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Schalke 04 - Spvgg Ketsch 5:0 (3:0)

Für die Akteure des Landesligisten war es das Spiel des Lebens, für den FC Schalke 04 der letzte Test vor dem Pokalspiel gegen den FC 08 Homburg. Am Dienstag schlug die Mannschaft von Chef-Trainer Fred Rutten die Spvgg Ketsch mit 5:0 (3:0). Das Team aus der Nähe von Mannheim hielt lange gut mit. Die Mannen von Chef-Trainer Peter Kumpf standen hinten sicher und ließen nur wenige Chancen zu.

Lövenkrands besorgt den Endstand

So dauerte es bis zur 24. Minute, ehe das erste Tor für "Königsblau" fiel. Carlos Grossmüller hatte Ivan Rakitic steil geschickt, der den mitgelaufenen Gerald Asamoah mustergültig bediente: 1:0. Fünf Minuten später war es wieder Schalkes Nummer 14, der erfolgreich war. Beim 2:0 von Asamoah war Fabian Ernst der Vorbereiter. Für den 3:0-Pausenstand war dann Carlos Grossmüller verantwortlich.

Er wurde durch ein cleveres Zuspiel von Kevin Kuranyi per Hacke freigespielt und verwandelte von der Strafraumlinie aus (31.). Nach dem Seitenwechsel ging es munter weiter. Levan Kenia besorgte nach Grossmüller-Zuspiel das 4:0 (55.), 13 Minuten später bediente der Georgier dann Peter Lövenkrands, der den 5:0-Endstand (68.) herstellte. Danach schalteten die Königsblauen einen Gang zurück, und bei der Spvgg Ketsch wurde munter durchgewechselt.

S04: Fährmann - Heppke, Westermann (46. Höwedes), Zambrano, Kobiashvili (46. Pander) - Ernst (46. Jones) - Grossmüller, Rakitic (46. Kenia) - Asamoah (46. Altintop), Kuranyi (46. Lövenkrands), Sanchez (59. Varela)

Tore: 1:0 Asamoah (24.), 2:0 Asamoah (29.), 3:0 Grossmüller (31.), 4:0 Kenia (55.), 5:0 Lövenkrands (68.)

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Energie Cottbus - Willem II Tilburg 2:1 (0:0)

Beim FC Energie Cottbus passt auch der vermeintliche "zweite Anzug". Nach überzeugender erster Hälfte und einem torlosen Remis gegen den holländischen Ehrendivisionär Willem II Tilburg belohnte Branko Jelic den Gastgeber im heimischen Stadion der Freundschaft mit zwei Treffern innerhalb von 100 Sekunden für eine engagierte Leistung.

Pavicevic stark

Der FCE war die zielstrebigere Mannschaft, erzwang die Führung nach zahlreichen Wechseln im zweiten Spielabschnitt. Bestnoten verdiente sich vor allem Neuzugang Savo Pavicevic beim ersten Auftritt vor eigenem Publikum. Die Schützlinge von Trainer Bojan Prasnikar wirkten frisch und konzentriert, boten gegen einen ballsicheren Kontrahenten eine Leistung, die Mut macht für die bevorstehenden Pflichtspiele.

FC Energie: Tremmel - Pavicevic, Mitreski, Cvitanovic, Atan - Kukielka, Angelov, Rost, Skela- Rangelov, Sörensen

Auswechslungen: 46. Jula für Rangelov, 46. Jelic für Sörensen, 46. Shao für Skela, 58. Vasiljevic für Rost, 64. Radeljic für Atan, 73. Rivic für Angelov, 76. Bassila für Kukielka, 86. Hackenberg für Pavicevic, 87. Müller für Shao

Tore: 1:0 Jelic (78.), 2:0 Jelic (79.), 2:1 Zylen (88.)

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