Neapel - Aus der Bayern-Gala gegen den FC Porto zieht Trainer Dieter Hecking vom VfL Wolfsburg neue Hoffnung auf ein Wunder in der Europa League. "Es wäre ein Wunder, wenn wir weiterkommen würden", sagte Hecking vor dem Viertelfinal-Rückspiel am Donnerstag (ab 20:50 Uhr im Liveticker) beim SSC Neapel: "Aber wer hätte gedacht, dass Bayern gegen Porto zur Halbzweit 5:0 führt? Im Fußball gibt es die dollsten Dinger."

Der Bundesliga-Zweite muss allerdings ein 1:4 aus dem Hinspiel vor einer Woche wettmachen. Das dürfte angesichts der Ausfälle der Offensivstars Kevin de Bruyne (Fußprellung), André Schürrle (Schulterverletzung) und Vieirinha (Schüttelfrost) mehr als schwierig werden. "Wir sind unter denkbar ungünstigen Voraussetzungen nach Neapel geflogen", sagte Hecking: "Wir wollen trotzdem unser wahres Gesicht zeigen."

Als Ersatz für Bundesliga-Topscorer Kevin De Bruyne hat der VfL-Coach Maximilian Arnold vorgesehen. "Das ist eine Riesenherausforderung für ihn, aber Max ist in guter Verfassung. Das bereitet mir kein großes Kopfzerbrechen", sagte Hecking. Für Weltmeister Schürrle dürfte Ivan Perisic von Beginn an auflaufen.