Die Generalprobe ist geglückt. Mit 3:0 besiegte der VfL Wolfsburg am Samstag den Zweitligisten FC St. Pauli. Freuen konnte sich Cheftrainer Felix Magath vor allem über das gelungene Comeback zweier VfL-Profis: Grafite und Marcel Schäfer.

Beide zeigten nach längerer Spielpause, wie wichtig sie für das Spiel der "Wölfe" sind und scheinen für einen Einsatz im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Hansa Rostock am Mittwoch gut gerüstet.

Grafite schnürt "Doppelpack"

Grafite knüpfte im ersten Spiel nach seiner Verletzung (Bruch des Felsenbeins am Ohr) und Testspielsperre gleich wieder da an, wo er in seinem letzten Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart aufgehört hatte: Er erzielte zwei Treffer.

Und das trotz eines Handicaps: Der Stürmer hatte sich in der vergangenen Woche im Training die linke Hand gebrochen und spielte mit einer Manschette. Der 29-Jährige, in der Vorrunde in elf Partien elf Mal erfolgreich, war natürlich sehr zufrieden.

"Es war schön, nach so langer Pause endlich wieder zu spielen. Ich hatte keine Probleme mit meinen Verletzungen am Kopf und an der Hand, dazu die zwei Tore. Das war ein bisschen wie Champions League für mich", freute sich der Brasilianer.

Schäfer marschiert wieder

Auch Marcel Schäfer zeigte sich sehr zufrieden. Der Linksverteidiger spielte nach seinem Innenbandanriss aus dem UEFA-Cup-Spiel gegen den AC Mailand die vollen 90 Minuten. Der Nationalspieler ließ hinten nichts anbrennen und schaltete sich immer wieder ins Angriffsspiel ein.

"Das Spiel gibt mir Sicherheit, bevor es nun wieder richtig losgeht. Ich möchte mich aber auch noch einmal bei unserer medizinischen Abteilung bedanken, die mich ganz hervorragend unterstützt hat", so Schäfer.