WM-News-Ticker

22:48 Uhr: Zur Pause steht es bei Brasilien gegen die Niederlande 0:2. Robin Van Persie und Daley Blind treffen, Arjen Robben holt einen Elfmeter heraus.

22:21 Uhr: Brasiliens Galionsfigur Pele glaubt fest an einen deutschen Sieg im WM-Finale am Sonntag gegen Argentinien. "Von Anfang an habe ich immer gesagt, Deutschland ist der Favorit", sagte der 73-Jährige am Samstag auf einer Sponsoren-Veranstaltung in Rio de Janeiro. Der dreimalige Weltmeister zeigte sich dennoch überrascht, wie gut die DFB-Elf im Turnierverlauf ihre Favoritenrolle auch auf dem Platz umsetzen konnte. Für das 1:7-Debakel der Brasilianer im Halbfinale gegen Deutschland hatte Pele dennoch keine Erklärung. "Da müssen wir mit Gott reden, um Gründe für diese große Überraschung zu bekommen", meinte der FIFA-Jahrhundertfußballer und ergänzte: "Ich habe bei vier WM-Turnieren gespielt, weitere zehn von außen gesehen. So etwas ist nie zuvor mit Brasilien passiert. Es war ein Desaster. " Dennoch sprach sich der einstige Weltklasse-Stürmer für den Verbleib von Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari aus. "Wenn er bis 2018 gesund bleibt, sollte er weitermachen. Es sehe nicht, warum man jetzt wechseln soll. Je mehr man verändert, desto schlimmer wird es", betonte Pele, der mehr als 50 Prozent des aktuellen Selecao auch bei der WM in vier Jahren in Russland dabei sieht.

21:07 Uhr: "Bereit wie nie" - der Weltmeister kann nur Deutschland heißen. Joachim Löw und sein Team sind top fokussiert und gehen hochkonzentriert ins Endspiel am Sonntag - der Situationsbericht nach der Pressekonferenz und dem Abschlusstraining.

19:48 Uhr: Bundestrainer Joachim Löw sieht für die deutsche Nationalmannschaft auch im Falle einer Final-Niederlage glänzende Perspektiven. "Wir haben einen sehr guten Weg beschritten. Selbst bei einer Niederlage wird nicht alles in Schutt und Asche liegen. Diese Mannschaft hat Zukunft", sagte Löw vor dem Endspiel. Man habe Spieler, "die auf ihrem Zenit spielen. Wir haben aber auch viele junge Spieler, die eine große Zukunft vor sich haben", sagte der 54-Jährige. Er nannte Marco Reus und Ilkay Gündogan, die nicht bei der WM dabei sind, sowie die WM-Starter Mesut Özil, Mario Götze, Sami Khedira, Andre Schürrle und Manuel Neuer. Die DFB-Auswahl habe auch künftig "das Potenzial, weltspitze zu sein".

17:26 Uhr: Der WM-Torrekord wackelt!! 167 Tore sind bei dieser Endrunde bisher gefallen, damit müssen in den beiden ausstehenden Partien noch genau fünf Treffer erzielt werden, um den Torrekord von 1998 in Frankreich (171 Tore) zu brechen. Die Marken der letzten beiden Weltmeisterschaften in Deutschland (2006/164 Tore) und Südafrika (2010/157 Tore) wurden bereits überboten.

Deutschland ist dabei mit Abstand das Team mit dem größten Torhunger (17 Treffer). Der Finalgegner Argentinien kommt auf gerade acht Tore, in den K.o.-Spielen erzielten die Südamerikaner in der regulären Spielzeit gar nur einen einzigen Treffer. Allein vier der acht argentinischen Tore erzielte Superstar Lionel Messi.

Geht man nach dem Schnitt der erzielten Tore, so steht allerdings die Endrunde 1954 in der Schweiz an erster Stelle. Damals fielen in 26 Spielen (heute sind es 64) durchschnittlich 5,38 Tore. Bei der diesjährigen WM liegt der Schnitt bislang bei 2,69 Treffern.

17:10 Uhr:

Ein weiterer alter Bekannter aus der Bundesliga wünscht dem DFB-Team Glück.

16:23:

Papst Franziskus hat zum Ende der Fußball-WM in Brasilien erneut auf die Bedeutung des Turniers für die "Freundschaft zwischen den Völkern" hingewiesen. Schon zu Beginn der Endrunde hatte der Papst die Hoffnung geäußert, dass das Turnier "in einem Geist wahrer Brüderlichkeit" ausgetragen werde. Papst Franziskus gilt als Fan des argentinischen Erstligisten Atlético San Lorenzo de Almagro aus seiner Heimatstadt Buenos Aires. Der vatikanische Pressesprecher Federico Lombardi schloss jedoch aus, dass Papst Franziskus am Sonntag im Fernsehen das WM-Endspiel verfolgen werde. Der Anpfiff sei für den Papst, der stets früh aufstehe, zu spät angesetzt.

16:06 Uhr: Der Final-Einzug bei der WM hat einen Run auf die Trikots der der deutschen Nationalmannschaft ausgelöst. "Wir haben bereits über zwei Millionen Trikots verkauft. Das ist Rekord", berichtete Vorstandschef Herbert Hainer vom deutschen Ausrüster adidas: "Ich musste vergangene Woche eines für einen Bekannten besorgen, und es war selbst für mich schwierig. Und so wie ich gehört habe, sind auch die Geschäfte ziemlich leer gekauft."

Im Falle eines Endspiels-Sieges am Sonntag gegen Argentinien werde adidas "dafür sorgen, dass es sehr schnell Trikots mit dem vierten Stern gibt". Den Stern für den vierten Titel auf den bisherigen Trikots "nachrüsten" zu können, ist aktuell nicht geplant. "Die mit den drei Sternen werden dann wahrscheinlich zum Sammlerstück", sagte Hainer: "Insofern sollte man sie gut aufheben - und sich natürlich auch das mit dem vierten Stern zulegen."

15:28 Uhr:

Morgen wird ein Kindheitstraum war. Zumindest bei Jerome Boateng:

15:10 Uhr: Der ehemalige Fußball-Nationaltorhüter Jens Lehmann hat seinen Nachfolger Manuel Neuer (28) in den höchsten Tönen gelobt. "Manuel Neuer kann der beste deutsche Torwart aller Zeiten werden", sagte Lehmann, "besonders wenn er am Sonntag Weltmeister wird und weiter an sich arbeitet." Lehmann sieht beim Torhüter des deutschen Rekordmeisters Bayern München zudem noch Entwicklungspotenzial: "Das Tolle bei Manuel: Seine besten Jahre kommen erst noch."

15:00 Uhr:

Der Countdown läuft:

Der Kaiser glaubt an den Titel!

13:30 Uhr: DFB-Präsident Wolfgang Niersbach glaubt an einen Verbleib von Bundestrainer Joachim Löw über das WM-Finale am Sonntag hinaus. "Wir haben einen klaren Vertrag. Die Kontinuität auf dieser Position hat sich absolut ausgezahlt", sagte Niersbach dem ARD-Hörfunk. In diesem Punkt wisse er "das DFB-Präsidium und auch die Bundesliga" hinter sich. Löws aktueller Vertrag beim DFB läuft bis 2016.

12:05 Uhr:

Nicht nur die DFB-Kolleginnen, auch viele aktuelle und ehemalige Bundesliga-Stars drücken dem DFB-Team morgen die Daumen und schicken via Twitter, Facebook & Co. gute Wünsche nach Brasilien. Hier eine kleine Auswahl:

11:51 Uhr: Die Nationalspielerinnen Anja Mittag und Lena Goeßling lassen sich nicht lumpen und drücken ihren männlichen Kollegen für das morgige Endspiel fest die Daumen.

11:00 Uhr: Noch 34 Stunden bis zum Anpfiff im Maracana-Stadion. So sieht der Fahrplan der Nationalmannschaft am Sonntag aus:

- 8.00 bis 10.00: Wecken und Frühstückbrunch mit Obst, Müsli, Aufschnitt, diversen Brotsorten und warmen Gerichten.
Anschließend individuell kurze Gymnastik- und Aufwärm-Übungen.

- 12.30: Mittagessen mit Fleisch, Fisch, Salaten oder Kaffeetafel.

- 14.00: Abfahrt mit Polizeieskorte zum Stadion Maracana (30 Minuten Fahrzeit).

- 15.00: Abschluss-Ansprache von Löw in der Kabine und anschließend Aufwärmen im Stadion.

- 15.45: Einlaufen und anschließend Absingen der Nationalhymnen.

- 16.00: Anstoß Deutschland - Argentinien.

- 18.15: Pressekonferenz mit den Trainern und Mixed Zone.

- 20.45: Fahrt mit Polizeieskorte zum Teamhotel Sheraton Rio Hotel&Resort.

- bei Titelgewinn: Große WM-Party - Ende offen (Ort noch unbekannt).

- bei Niederlage: Zusammenkunft der Mannschaft ohne großes Tamtam (voraussichtlich im Teamhotel)

08:47 Uhr:

Vor dem Abflug nach Rio de Janeiro am Freitagabend hat Bastian Schweinsteiger sich via Twitter schon einmal bei seinen Mitbewohnern im "Campo Bahia" bedankt. Ein besonderer Gruß ging an Kevin Großkreutz.

08:12 Uhr: Jeweils 13.000 Fans aus Deutschland und Argentinien werden am Sonntag (21.00 Uhr MESZ) das WM-Endspiel zwischen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und der argentinischen im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro verfolgen.

DFB-Elf spielt in weißen Trikots

Das Fassungsvermögen des brasilianischen Fußballtempels beträgt rund 74.000 Besucher. Die deutsche Mannschaft wird in weißen Trikots, die argentinische in blauen antreten. Dies gab die FIFA am Freitag in Rio de Janeiro bekannt.

8.05 Uhr: Der brasilianische Fußball-Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari hat über seine Pläne für die Zukunft auch einen Tag vor dem Spiel um Platz drei nichts verraten. "Mit dem Verband gab es noch kein Gespräch. Ich werde erst mit meiner Familie über die Situation sprechen", sagte der 65-Jährige vor der Begegnung am heutigen Samstag (22.00 Uhr MESZ) in Brasília gegen die Niederlande.

Der Weltmeister-Coach von 2002 bat darum, seine Arbeit nicht am 1:7-Debakels im WM-Halbfinale gegen Deutschland zu messen. "Wir hatten in den vergangenen Jahren viele gute Situationen. Daher kann ich nicht verstehen, dass viele Leute nur das Ergebnis von einem Spiel sehen. Man kann nicht sagen, dass alles schlecht ist, nur weil man ein Spiel verloren hat", sagte Scolari.

Rückendeckung bekommt Scolari dabei von Marco Polo Del Nero, designierter Nachfolger des brasilianischen Verbandspräsidenten José Maria Marin: "Wir machen alle Fehler. Das kann jedem passieren. Das Wichtigste ist, dass er ansonsten einen guten Job gemacht hat. Für mich bleibt er", sagte Del Nero, der Marin im Januar ablösen soll.

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