München - Die Gruppenphase (Fazit) ist Geschichte - heute werden bereits die ersten Viertelfinalteilnehmer ermittelt. Deutschland muss sich noch bis zum Montag gedulden - bundesliga.de präsentiert alle News zum ersten Tag der Achtelfinals.

23:55 Uhr: "King James" Rodriguez hat Kolumbien in das WM-Viertelfinale gegen Gastgeber Brasilien geführt. Mit seinen Turniertreffern vier und fünf ebnete der 22 Jahre alte angehende Superstar seiner Mannschaft den Weg zu einem 2:0 (1:0) gegen Uruguay, das nun seinem gesperrten und geächteten "Beißer" Luis Suarez in die Heimat folgen muss (zum ausführlichen Spielbericht). Herthas Adrian Ramos kam in der 85. Minute für James Rodriguez ins Spiel. In seinem ersten WM-Viertelfinale trifft Kolumbien am kommenden Freitag in Fortaleza auf die Selecao.

23:48 Uhr: Die deutsche Nationalelf macht sich auf den Weg in Richtung Porto Alegre, wo am Montag das Achtelfinale stattfindet.

22:47 Uhr: Kolumbien ist auf dem Weg in ein Viertelfinale gegen Brasilien. Jungstar James Rodriguez erzielt im zweiten WM-Achtelfinale in der 28. Minute mit einem spektakulären Distanzschuss die Führung gegen Uruguay, das ohne den gesperrten Luis Suarez auskommen muss. Mit dem 1:0 geht es in die Pause.

22:46 Uhr: Die Schiedsrichteransetzung für das Achtelfinale der DFB-Elf gegen Algerien steht fest. Der Brasilianer Sandro Ricci pfeift die Partie. Dem Hauptschiedsrichter assistieren seine Landsleute Emerson de Carvalho und Marcello van Gasse. Vierter Offizieller ist Walter Lopez (Guatemala).

21:30 Uhr: Herthas Adrian Ramos sitzt zu Beginn des Achtelfinales zwischen Kolumbien und Uruguay auf der Bank. Die Aufstellungen:

20:55 Uhr: Brasilien wankt im Elfmeter-Krimi, darf aber weiter träumen: Die Gastgeber um Wolfsburgs Luiz Gustavo ringen in einem faszinierenden Achtelfinal-Drama voller Kampf und Leidenschaft die tapferen Chilenen mit 3:2 im Elfmeterschießen nieder (zum ausführlichen Spielbericht). Zuvor hatte es nach wahnsinnig spannenden 120 Minuten 1:1 (1:1, 1:1) gestanden. Die Selecao steht damit im Viertelfinale. Kolumbien und Uruguay sind die möglichen Gegner. Wolfsburgs Luiz Gustavo, der die zweite Gelbe Karte sah, wird jedoch gesperrt fehlen.

20:39 Uhr: Nach einer packenden Verlängerung steht es noch immer 1:1. Das Elfmeterschießen muss die Entscheidung bringen.

19:55 Uhr: Ende der regulären Spielzeit in Belo Horizonte. Das Spiel zwischen Gastgeber Brasilien und den kampfstarken Chilenen geht in die Verlängerung. 

19:18 Uhr: Wolfsburgs Luiz Gustavo sieht im Spiel gegen Chile seine zweite Gelbe Karte im Turnier und wird damit in einem möglichen Viertelfinale für Brasilien nicht dabei sein.

18:50 Uhr: Halbzeit beim Achtelfinalduell zwischen Brasilien und Chile, es steht 1:1 nach 45 Minuten. Die beiden Teams liefern sich einen leidenschaftlichen Fight, intensiver geht es kaum. Die Brasiliener haben insgesamt mehr vom Spiel, vergeben aber ihre Chancen zu leichtfertig. 

18:32 Uhr: Chile gleicht im Achtelfinale gegen Brasilien zum 1:1 aus. Alexis Sanchez trifft in der 32. Minute für "La Roja".

18:19 Uhr: Brasilien jubelt! David Luiz schießt die Selecao in Minute 18 gegen Chile in Führung. 

17:30 Uhr: Die deutsche Nationalmannschaft wird im kommenden Jahr ein Länderspiel gegen Israel bestreiten. Das gab der DFB in einer Pressemitteilung bekannt. Die Begegnung findet am 25. März 2015 in Israel statt, als Austragungsorte kommen Jerusalem oder Haifa in Frage. Vereinbart wurde das Spiel auch vor dem Hintergrund, dass zwischen beiden Ländern seit 50 Jahren diplomatische Beziehungen bestehen. 

17:13 Uhr: Lukas Podolski wird gegen die Algerier nicht spielen. Der Arsenal-Profi hat leichte muskuläre Probleme, eine Kernspinuntersuchung ergab die Diagnose Zerrung. "Er muss zwei bis drei Tage pausieren", so Löw: "Ein Einsatz wäre ein zu großes Risiko. Für das Viertelfinale wäre es kein Problem." Auch Jerome Boateng habe eine leichte Reizung im Knie, und hat individuell trainiert. Löw: "Das ist aber kein Problem, er wird morgen wieder mit dem Team trainieren."

17:13 Uhr: "Jede Nachlässigkeit wird bestraft", sagt Bundestrainer Joachim Löw. Als sehr kompakt, sehr aggressiv und sehr laufstark bezeichnet er die Algerier. "Es kommt eine starke Mannschaft auf uns zu."

17:03 Uhr: Die Pressekonferenz der Nationalelf beginnt.

16:58 Uhr: Keine Überraschungen in den Aufstellungen von Brasilien und Chile, die um 18 Uhr loslegen. David Luiz ist fit, Bayerns Dante muss erneut auf die Bank. Luiz Gustavo vom VfL Wolfsburg spielt erneut von Anfang an, genauso wie der Mainzer Junior Diaz bei Chile.

16:42 Uhr: Mit Köpfchen: 30 Kopfball-Tore und damit deutlich mehr als bei den Weltmeisterschaften 2010 und 2006 haben die Spieler in der Vorrunde erzielt. Die Zahlen gab der Weltverband FIFA am Samstag wenige Stunden vor dem ersten Achtelfinale zwischen Brasilien und Chile bekannt. 2010 in Südafrika wurden in der Vorrunde noch 16 Tore per Kopf markiert, vier Jahre zuvor in Deutschland 21. Ein Grund für die in diesem Jahr angestiegene Zahl ist vor allem die offensivere Ausrichtung der Mannschaften: 136 Tore erzielten die Nationalteams insgesamt in der Vorrunde (2006: 118/ 2010: 101), also im Schnitt 2, 83 Treffer pro Spiel. Ähnlich treffsicher waren die Spieler zuletzt vor 44 Jahren. Ein bewährtes Erfolgsrezept sind unterdessen weiterhin Standardsituationen. 34 Tore, also exakt 25 Prozent, fielen nach einem ruhenden Ball. Einen nahezu selben Wert hatte auch das Endturnier vor vier Jahren in Südafrika (25,5 Prozent)

16:03 Uhr: Das Team des Wolfsburgers Kevin De Bruyne, Geheimfavorit Belgien, muss möglicherweise länger als ein Spiel auf Mittelfeldspieler Steven Defour verzichten. Der Weltverband FIFA gab am Samstag bekannt, dass die Disziplinarkommission gegen den 26-Jährigen vom FC Porto nach der Roten Karte beim 1:0 im letzten Vorrundenspiel gegen Südkorea ermittelt. Defour war wegen groben Foulspiels (45.) von Schiedsrichter Benjamin Williams (Australien) des Feldes verwiesen worden. Für das Achtelfinale am Dienstag (22 Uhr) in Salvador da Bahia gegen die USA ist der Portugal-Legionär ohnehin gesperrt.

15:51 Uhr:Arjen Robben zeigt Verständnis für die Debatte um das in den Niederlanden unbeliebte Defensiv-System der. "Ich verstehe die Kritik an unserem Spiel sehr gut, aber wir sollten uns davon nicht beeindrucken lassen", sagte der Bayern-Star: "Wenn der Gegner es erlaubt, brauchen wir mehr Offensiv-Fußball." Da die Gegner das bei diesem Turnier in der Regel nicht tun, sei das 5-3-2-System von Trainer Louis van Gaal aber richtig, betonte der dreifache WM-Torschütze vor dem Achtelfinal-Duell am Sonntag (18 Uhr/MESZ) in Fortaleza gegen Mexiko. In den Niederlanden gibt es trotz der drei Siege in der Vorrunde Kritik, weil Oranje nicht mehr im klassischen 4-3-3 aufläuft. So forderte unter anderem Idol Johan Cruyff, das Team müsse wieder mit drei Stürmern antreten. Dies sei nötig, weil Wesley Sneijder im derzeitigen System nicht glänzen könne.

15:05 Uhr: Das Training der DFB-Auswahl ist gestartet. Joachim Löw unterhält sich bereits angeregt mit Torjäger Miroslav Klose ...

15:01 Uhr: Die Brasilianer sind schon in Stimmung für ihr heutiges Achtelfinale gegen Chile, sie posteten ein Video ihres Flug nach Belo Horizonte. Frohnnatur Dante vom FC Bayern glänzt an der Ukulele ...

14:30 Uhr: In Santo Andre steht gleich das Vormittagstraining der DFB-Auswahl auf dem Programm. Später am Tag erscheinen Bundestrainer Joachim Löw und DFB-Prasident Wolfgang Niersbach zur Pressekonferenz.

12:00 Uhr: Und nochmal Benedikt Höwedes: Auf DFB.de spricht der Schalker Kapitän über seine neue Rolle als Linksverteidiger. Seine eigene Laufleistung sieht er dabei kritisch ...

10:54 Uhr: Der derzeit verletzte algerische Nationalstürmer Mohamed Amine Aoudia vom FSV Frankfurt schätzt die Chancen seines Teams gegen die DFB-Elf recht niedrig ein, lässt sich aber ein Hintertürchen offen. "Deutschland ist natürlich der klare Favorit. Eigentlich hat Algerien keine Chance, aber beim Fußball weiß man eben nie, wie es ausgeht. Momentan sind alle Algerier glücklich, dass wir die Gruppenphase überstanden haben, eine Niederlage gegen Deutschland wäre kein Problem", sagt er.

Seine Truppe habe ein tolles Turnier gespielt, so Aoudia, der aus Dresden zum FSV gewechselt ist: "Wir haben eine super Mentalität. Gegen Russland haben wir auch gut gespielt, besonders die Offensive mit Slimani, Soudani, Brahimi und Feghouli ist sehr gut, aber in der Defensive hakt es manchmal ein bisschen."

Besonders lobt er den Coach der Wüstenfüchse, Vahid Halilhodzic: "Er ist ein sehr guter Trainer, eine tolle Persönlichkeit, der den Erfolg im Sinn hat und das Beste für die Mannschaft. Er scheut sich nicht davor, große Namen auf die Bank zu setzen und der Erfolg gibt im Recht."

Er kann zwar nicht dabei sein, freut sich aber trotzdem auf das Spiel. "Ich stehe mit vielen Spielern ständig in Kontakt, besonders in diesen Tagen, weil sie wissen, dass ich in Deutschland bin. Natürlich wäre ich auch gerne bei der WM dabei gewesen, aber meine Verletzung lässt das nicht zu. Vielleicht reicht es für die Copa Afrika im Januar. Ich werde das Spiel als einziger Algerier unter lauter Deutschen sehen."

10:40 Uhr: Schalkes Benedikt Höwedes hat sich in Joachim Löws Elf einen Stammplatz erkämpft und zeigt sich hochzufrieden mit dem bisherigen Turnierverlauf.

10:28 Uhr: Bei den WM-Spielen am Samstag treffen ausschließlich südamerikanische Teams aufeinander. Die Brasilianer um Luiz Gustavo (Top-11 der Vorrunde) und Dante treffen auf Chile (18 Uhr MESZ), Kolumbiens Adrian Ramos misst sich mit seinem Team um 22 Uhr mit Uruguay. Gustavo ist übrigens der passsicherste Mittelfeldspieler des bisherigen Turniers (Zahlengewitter zur Vorrunde).

10:18 Uhr: Die niederländische Nationalmannschaft um Bayern-Star Arjen Robben wird am Sonntag (18 Uhr) im WM-Achtelfinale gegen Mexiko im Estadio Castelao von ungefähr 3.000 Oranje-Fans unterstützt. Bei den Gruppenspielen wurde das Team von jeweils etwa 5.000 Anhängern angefeuert. Die hohen Kosten für eine Reise in den Nordosten Brasiliens schrecke angeblich viele Oranje-Fans ab, meldet die niederländische Tageszeitung AD. Fast ein Heimspiel werden die Mexikaner erleben: 30.000 Landsleute sollen angeblich ins Stadion kommen.

10:00 Uhr: Die DFB-Elf ist voller Vorfreude auf die Abreise nach Porto Alegre. In der Pressekonferenz stellen sich später Bundestrainer Joachim Löw und DFB-Präsident Wolfgang Niersbach den Fragen der Journalisten.

09:06 Uhr:

Die deutsche Nationalelf hat ihren Zeitplan zum Algerien-Spiel bekannt gegeben. So sieht die Vorbereitung für einen möglichen Viertelfinal-Einzug aus:

Sonntag, 29. Juni:

Zwischen 7:00 und 9:00 Uhr: Wecken und Frühstückbrunch mit Obst, Müsli, Aufschnitt, diversen Brotsorten und warmen Gerichten.

12:30 Uhr: Mittagessen mit Fleisch, Fisch, Salaten.

15:30 Uhr: Pressekonferenz im Estadio Beira-Rio - Besetzung noch offen.

16:15 Uhr: Abschlusstraining im Estadio Beira-Rio. (15 Minuten Fahrzeit)

18:00 Uhr: Abschlussbesprechung

19:00 Uhr: Abendessen

23:00 Uhr Bettruhe

Montag, 30. Juni:

7:00 bis 10:00 Uhr: Wecken und Frühstückbrunch mit Obst, Müsli, Aufschnitt, diversen Brotsorten und warmen Gerichten.

Anschließend individuell kurze Gymnastik- und Aufwärm-Übungen.

11:00 Uhr: Spaziergang

13:00 Uhr: Mittagessen mit Fleisch, Fisch, Salaten - anschließend Mittagsruhe.

ab 14:30 Uhr: Kaffeetafel

15:00 Uhr Abfahrt mit Polizeieskorte zum Estadio Beira-Rio (20 Minuten Fahrzeit).

16:00 Uhr: Abschluss-Ansprache von Löw in der Kabine und anschließend Aufwärmen im Stadion.

16:45: Einlaufen und anschließend Absingen der Nationalhymnen

17:00 Uhr: Anstoß Deutschland - Algerien

19:15 Uhr: Pressekonferenz mit den Trainern und Mixed Zone.

20:45 Uhr: Fahrt mit Polizeieskorte vom Stadion zum Flughafen Porto Alegre (20 Minuten Fahrzeit).

21:30 Uhr: Rückflug mit Chartermaschine nach Porto Seguro.

Dienstag, 1. Juli

1.10 Uhr: Ankunft in Porto Seguro und anschließend Weiterfahrt per Bus ins 30 km entfernte Teamcamp.

2:00. Uhr: Erwartete Rückkehr im DFB-Quartier Campo Bahia

anschließend leichter Snack

3:00 Uhr: Bettruhe.

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