München - Geheimfavorit Belgien startet auch dank Kevin De Bruyne (Top-Spieler) vom VfL Wolfsburg erfolgreich ins Turnier. Weltmeister Spanien mit Javier Martinez vom FC Bayern Münchensteht vor dem zweiten Spiel gegen Chile (Spielplan) unter Druck. Zuvor kann der Niederländer Arjen Robben gegen Australien einen großen Schritt Richtung Achtelfinale machen. bundesliga.de präsentiert die wichtigsten News vom siebten Turniertag.

23:35 Uhr: Japans Kapitän Makoto Hasebe, der im Sommer vom 1. FC Nürnberg zu Eintracht Frankfurt wechselt, hat Zweifel an seinem Fitnesszustand zerstreut. "Ich habe keine Probleme mehr mit meinem Knie", sagte der Mittelfeldspieler vor der Begegnung gegen Griechenland am Donnerstag in Natal. Der 30-Jährige, der vor der WM wegen Kniebeschwerden pausiert hatte, war beim Auftakt gegen die Elfenbeinküste (1:2) in der 54. Minute ausgewechselt worden.

23:32 Uhr: Kamerun geht um 24 Uhr in Manaus mit Joel Matip (FC Schalke 04) und Maxim Choupo-Moting (1. FSV Mainz 05) in das Duell mit Kroatien. Das Team vom Balkan hat sogar gleich drei Bundesliga-Profis an Bord: Ivan Perisic, Ivica Olic (beide VfL Wolfsburg) und der zuletzt gesperrte Mario Mandzukic vom FC Bayern München stehen in der Startelf.

Die Aufstellungen:

Kamerun: Itandje - Matip, Nkoulou, Chedjou, Assou-Ekotto - Mbia, Song, Enoh - Moukandjo, Choupo-Moting - Aboubakar

Kroatien: Pletikosa - Srna, Corluka, Lovren, Pranjic - Rakitic, Modric - Perisic, Sammir - Olic, Mandzukic

23:01 Uhr: Das schier Undenkbare ist eingetreten: Die Vorherrschaft der spanischen Nationalmannschaft hat bei der WM in Brasilien ein jähes Ende gefunden. Durch ein 0:2 (0:2) gegen Chile ist der Titelverteidiger bereits nach dem zweiten Spiel der Vorrunde ausgeschieden. Eduardo Vargas (20.) und Charles Aranguiz (43.) hatten die gehemmt, müde und ratlos wirkenden Iberer um Javier Martinez vom FC Bayern München bereits in der ersten Halbzeit ins Mark getroffen. In der zweiten Halbzeit wurde der Titelverteidiger dann phasenweise vorgeführt. Lesen Sie hier den ausführlichen Spielbericht

22:31 Uhr: Didier Ya Konan steht der Elfenbeinküste im zweiten WM-Spiel gegen Kolumbien am Donnerstag in Brasilia nicht zur Verfügung. Das bestätigte Trainer Sabri Lamouchi. Der Stürmer von Hannover 96 hatte beim Sieg gegen Japan (2:1) einen Schlag auf das Knie erlitten. Mit einem Sieg könnten die Afrikaner erstmals in der Geschichte ein WM-Achtelfinale erreichen.  

21:48 Uhr: Weltmeister Spanien steht zur Halbzeit des zweiten Gruppenspiels gegen Chile vor dem Aus. Nach Treffern von Eduardo Vargas (20.) und Charles Aranguiz (43.) steht es in Rio de Janeiro zur Pause verdientermaßen 2:0 für die Südamerikaner, deren überfallartige Angriffe die nervös wirkenden Iberer um Javier Martinez vom FC Bayern München immer wieder vor erhebliche Probleme stellen. 

21:25 Uhr: Was Bundeskanzlerin Angela Merkel und das DFB-Team können, können Willem Alexander, Maxima und die Elftal schon lange: Nach dem 3:2 über Australien postete Schalke-Stürmer Klaas-Jan Huntelaar ein Kabinenfoto mit dem niederländischen Königspaar.

21:15 Uhr: Arjen Robben hat beim 3:2 der Niederlande über Australien sein drittes WM-Tor erzielt und liegt in der Torschützenliste damit nun gleichauf mit Thomas Müller. Von der FIFA wurde der Star des FC Bayern München danach zum "Man of the Match" gewählt. Trotzdem war der 30-Jährige alles andere als zufrieden: "Heute ging es wieder bei null los, und wir waren überhaupt nicht im Spiel, das war sehr, sehr schlecht. Aber Kompliment an die Mannschaft, dass sie das Spiel noch gedreht hat", sagte der Torschütze, der nach dem Schlusspfiff noch ein weiteres Highlight erlebte. "Der König hat gesagt, dass er stolz ist. Er hat das Spiel gegen Spanien genossen, heute sei es schwieriger gewesen", sagte Robben nach dem Besuch von König Willem Alexander und dessen Frau Maxima in der Kabine. Und schob lächelnd nach: "Aber letztlich haben wir gewonnen."

19:59 Uhr: Fünf Tage nach dem 5:1-Triumph über Spanien haben die Niederlande überraschend geschwächelt, durch den 3:2 (1:1)-Sieg gegen extrem hartnäckige Australier aber trotzdem den Einzug ins Achtelfinale so gut wie perfekt gemacht. Arjen Robben (20.) und Robin van Persie (58.) mit ihren dritten Turniertreffern sowie Memphis Depay (68.) mit dem Siegtor bewahrten ihre Elf vor einer sensationellen Pleite, die gegen beeindruckende "Socceroos" lange in der Luft lag. Sekunden vor dem 3:2 für Oranje, bei dem Torhüter Maty Ryan sehr schlecht aussah, vergab Mathew Leckie vom FSV Frankfurt eine Riesenchance zur Führung der "Socceroos". Lesen Sie hier den ausführlichen Spielbericht.

19:49 Uhr: Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque hat Fußball-Idol Xavi von dessen Sockel gestoßen. Der 34 Jahre alte Weltmeister vom FC Barcelona steht beim ersten "Finale" der Spanier bei der WM in Brasilien gegen Chile nicht in der Startelf. Nach dem 1:5 zum Auftakt gegen die Niederlande muss zudem Verteidiger Gerard Pique weichen. Neu ins Team rücken Javi Martinez vom FC Bayern München, der Piques Platz im Abwehrzentrum neben Sergio Ramos einnimmt, und Pedro für Xavi. Kapitän und Torhüter Iker Casillas darf trotz seiner Patzer gegen Oranje sein 156. Länderspiel bestreiten.

Die Aufstellungen:

Spanien: Casillas - Azpilicueta, Ramos, Martinez, Jordi Alba - Xabi Alonso, Busquets - Pedro, Iniesta, Silva - Costa

Chile: Bravo - Jara, Silva, Medel - Mena, Isla - Aranguiz, Diaz - Vidal - Sanchez, Vargas

18:49 Uhr: Die Niederlande tun sich nach 45 Minuten gegen Außenseiter Australien überraschend schwer. Zwar hatte Arjen Robben vom FC Bayern München die Mannschaft von Bondscoach Louis van Gaal in Porto Allegre in der 20. Minute mit seinem dritten Turniertor in Führung gebracht, doch Tim Cahill glich im direkten Gegenzug mit einem sehenswerten Volleyschuss zum 1:1-Halbzeitstand aus.

18:39 Uhr: Für Raffael von Borussia Mönchengladbach ist die WM in Brasilien ein Heimspiel. Der Offensivmann erlebt das Turnier am Zuckerhut als Fan - und grinst auf seinem Foto mit Selecao-Verteidiger David Luiz um die Wette.

18:30 Uhr: Großes Lob von höchster Stelle für Joachim Löw: Brasiliens Fußball-Ikone Pele hat den Bundestrainer über den grünen Klee gelobt und hofft, dass der 54-Jährige unabhängig vom Ausgang der WM-Endrunde seinen Vertrag bis 2016 erfüllt. "Löw macht einen tollen Job, er ist ein großer Taktiker", sagte Pele der "Sport Bild". Der 73-Jährige stellte grundsätzlich fest: "Ein Trainer ist nicht nur für eine Weltmeisterschaft da. Das gilt auch für Joachim Löw. Er sollte kontinuierlich weiter mit der Mannschaft arbeiten. Es geht ja nicht nur um ein Turnier. Ich finde es wichtig, wenn ein Trainer langfristig arbeitet." 

18:12 Uhr: Bei der obligatorischen Turnier-Wette mit Joachim Löw war Hansi Flick zuletzt immer der Verlierer gewesen - diesmal hatte der Assistenztrainer schon beim WM-Auftakt gewonnen. "Das mit der Standard-Wette hat sich schon erledigt. Es wird ein schönes Essen mit unseren Partnerinnen geben. Jogi zahlt. Darauf freue ich mich schon", sagte Flick am Mittwoch in Santo Andre mit einem breiten Grinsen.

Vor den Turnieren setzt Flick immer auf einen Treffer der Nationalmannschaft per Standardsituation. Der Bundestrainer hält dagegen. Beim WM-Auftakt gegen Portugal (4:0) hatte Mats Hummels in der 32. Minute per Kopf nach einer Ecke von Toni Kroos getroffen. Neben Flick und Löw werden auch Teammanager Oliver Bierhoff und Torwarttrainer Andreas Köpke beim gemeinsamen Essen dabei sein. 

17:01 Uhr: Arjen Robben steht in der Startaufstellung der Niederlande gegen Australien. Bei den "Socceroos" steht mit Mathew Leckie vom FSV Frankfurt ein weiterer Deutschland-Legionär von Beginn an auf dem Feld - die Aufstellungen:

Australien: Ryan, Davidson, Cahill, Spiranovic, Leckie, Oar, Jedniak, McKay, McGowan, Wilkinson, Bresciano

Niederlande: Cillessen, Vlaar, De Vrij, Martins Indi, Blind, De Jong, Janmaat, De Guzman, Van Persie, Sneijder, Robben

16:55 Uhr: Ghanas Mittelfeldstar Kevin-Prince Boateng hat das ohnehin brisante zweite Gruppenspiel am Samstag gegen die deutsche Nationalmannschaft (ab 20:45 Uhr im Live-Ticker) mit einer martialischen Kampfansage zusätzlich angeheizt. "Es ist wie im alten Rom", sagte der Schalke-Profi in der "Sport Bild": "Es stehen Leute um das Spielfeld und wollen sehen, wie sich zwei Mannschaften bekriegen. Die Mannschaft, die es mehr will, gewinnt. Von daher werden wir bis aufs Blut gegen Deutschland kämpfen." 

16:14 Uhr: Jerome Boateng wird der deutschen Nationalmannschaft im zweiten WM-Gruppenspiel am Samstag in Fortaleza gegen Ghana trotz seiner Daumenverletzung zur Verfügung stehen. Dagegen muss Bundestrainer Joachim Löw noch ernsthaft um den Einsatz von Innenverteidiger Mats Hummels gegen die Afrikaner bangen. 

"Jerome wird heute normal trainieren können, Mats trainiert individuell und wird den ganzen Tag behandelt", sagte Assistenztrainer Hansi Flick (49) am Mittwochvormittag. Er berichtete, dass es bei Hummels, der an einer Prellung sowie einer Einblutung im rechten Oberschenkel laboriert, bis Samstag eng werden könnte: "Wir hoffen aber, dass unsere hervorragende medizinische Abteilung dafür sorgt, dass Mats am Samstag einsatzfähig ist."

Falls es für Hummels nicht reichen sollte, sei dies aber auch kein großes Problem, sagte Flick. "Wir haben auf dieser Position genug Alternativen. Deshalb würde Philipp Lahm auch nicht in die Abwehr zurückkehren, sondern im Mittelfeld bleiben", ergänzte der Assistenz von Bundestrainer Joachim Löw. Damit beendete Flick auch Spekulationen über eine erneute Versetzung des DFB-Kapitäns in die Viererkette. 

15:29 Uhr: Gerd Müller (l., Foto © imago) ist überzeugt, dass sein Namensvetter Thomas Müller einmal der beste Torjäger der WM-Geschichte wird. "Ich bin sicher, dass sich Thomas Müller den WM-Torrekord holt, denn er hat ja noch zwei bis drei weitere Weltmeisterschaften vor sich", sagte der "Bomber der Nation" der "Sport Bild". Er wünsche Thomas, "dass er seinen Titel in Brasilien erfolgreich verteidigt, und drücke ihm die Daumen", richtete der 68-Jährige dem Offensivspieler von Bayern München aus. Der WM-Torschützenkönig von 2010 erzielte beim 4:0 gegen Portugal seine WM-Tore Nummer sechs bis acht.

Noch liegt der Brasilianer Ronaldo mit 15 Treffern in der WM-Liste vor Miroslav Klose und Gerd Müller (beide 14). Klose (36) will in Brasilien Ronaldo jedoch unbedingt überflügeln. Beim Portugal-Spiel saß der Stürmer aber 90 Minuten auf der Bank. 

14:23 Uhr: Für die deutsche Nationalmannschaft beginnt in Brasilien der Tag:

14:08 Uhr: Prince Boateng, Vater der beiden Nationalspieler Jerome (Deutschland, r./Foto © imago) und Kevin-Prince (Ghana), freut sich auf das direkte Duell seiner Söhne am Samstag. "Für mich ist es das leichteste Spiel überhaupt. Egal, was passiert, ich kann ja nur gewinnen", sagte der gebürtige Ghanaer der "tz": "Mein einziger Wunsch ist, dass sich keiner verletzt." Mögliche direkte Zweikämpfe seiner Söhne machen ihm keine Sorgen: "Seien Sie sicher, dass da nichts passiert. Sie werden voll reingehen, ja. Aber sie sind Brüder! Da wird keiner den anderen verletzen." Das erste Duell der beiden Boatengs bei der WM 2010 war für ihn ein "fantastisches Erlebnis. Nachdem die beiden Hymnen gespielt wurden, kamen mir die Tränen - vor Freude. Weil ich der erste Papa war, der erleben durfte, dass zwei seiner Kinder bei der WM gegeneinander spielen." 

14:04 Uhr: Für Sportwettenanbieter "bwin" ist die deutsche Nationalmannschaft nach ihrem 4:0-Auftaktsieg gegen Portugal Titelfavorit bei der WM in Brasilien. Der vierte Triumph nach 1954, 1974 und 1990 ist mit einer Siegquote von 50:10 notiert.

Rekord-Weltmeister Brasilien wird dagegen nach dem 0:0 gegen Mexiko nur noch an zweiter Stelle geführt. Gewinnt die Selecao im Heimatland ihren sechsten WM-Titel, zahlt das Unternehmen das 5, 25-Fache des Einsatzes zurück. Argentinien um den viermaligen Weltfußballer Lionel Messi zählt mit einer Quote von 55:10 ebenfalls zum Favoritenkreis.

Welt- und Europameister Spanien muss dagegen den Niederländern im Ranking nach der 1:5-Pleite gegen die Elftal den Vortritt lassen. Für eine Titelverteidigung der Iberer zahlt bwin das 12, 00-Fache des Einsatzes zurück. Der erste WM-Titel für die Niederlande, die 1974, 1978 und 2010 Vize-Weltmeister waren, wird mit einer Quote von 100:10 belohnt. 

12:46 Uhr: 20 Prozent der Tore bei der WM wurden von Einwechselspielern erzielt. Allein am sechsten Turniertag stachen vier Joker. Unter den erfolgreichen Kurzarbeitern finden sich mit Admir Mehmedi (SC Freiburg/Schweiz) und John Anthony Brooks (Hertha BSC/USA) auch zwei Bundesliga-Profis:

  • Chile - Australien 3:1 (2:1): Jean Beausejour/Chile/eingewechselt in der 68. Minute/Torschütze zum 3:1 in der 90.+2
  • Uruguay - Costa Rica 1:3 (1:0): Marco Urena/Costa Rica/82./1: 3/84.
  • Ghana - USA 1:2 (0:1): John Brooks/USA/46./1:2/86.
  • Schweiz - Ecuador 2:1 (0:1): Ahmir Mehmedi/Schweiz/46./1:1/48.
  • Schweiz - Ecuador 2:1 (0:1): Haris Seferovic/Schweiz/75./2: 1/90.+3
  • Argentinien - Bosnien-Herzegowina 2:1 (1:0): Vedad Ibisevic/Bosnien-Herzegowina/69./2:1/84.
  • Belgien - Algerien 2:1 (0:1): Marouane Fellaini/Belgien/65./1: 1/70.
  • Belgien - Algerien 2:1 (0:1): Dries Mertens/Belgien/46./2: 1/80.
  • Russland - Südkorea 1:1 (0:0): Keun-Ho Lee/Südkorea/56./0: 1/68.
  • Russland - Südkorea 1:1 (0:0): Alexander Kerschakow/Russland/71./1:1/74.

11:27 Uhr: Die Regel "drei Ecken - ein Elfer" gilt zwar nur auf dem Bolzplatz, doch auch auf der großen Bühne Fußball-WM sind Standardsituationen derzeit eines der vielversprechendsten Mittel zum Erfolg. Selbst die deswegen häufig gescholtene DFB-Auswahl hat das eigentlich altbewährte Mittel wiederentdeckt.

"Das ist ein wichtiges Thema", sagte Bundestrainer Joachim Löw, dessen Team beim 4:0 gegen Portugal erstmals seit der EM 2008 wieder bei einem Turnier ein Tor nach einer Ecke oder Freistöße erzielt hatte: "Standards haben ein Gewicht. Da haben wir mit den Spielern drüber gesprochen."

Das haben allerdings fast alle Mannschaften verinnerlicht. Nach den ersten 17 WM-Spielen fielen von den 49 Toren 16 nach Ecken, Freistößen oder Elfmetern - knapp 33 Prozent. Zum Vergleich: Vor vier Jahren in Südafrika waren es insgesamt lediglich 25,5 Prozent gewesen (37 von 145 Treffern).

10:34 Uhr: Der frühere deutsche Nationalspieler Jimmy Hartwig traut Deutschland den WM-Titel zu. "Ich kann nicht genau sagen, wer Weltmeister wird, aber wenn Deutschland so weiterspielt, dann kann es mit dem vierten Stern etwas werden", sagte Hartwig im "ZDF"-Magazin "Volle Kanne" und fügte an: "Brasilien wird kein Weltmeister. Da ist im Mittelfeld keiner, der das Spiel schnell macht." Der Gastgeber war im zweiten Gruppenspiel gegen Mexiko nicht über ein 0:0 hinausgekommen.

10:02 Uhr:Mario Mandzukic' Zuckerhut-Mission beginnt mit Verzögerung: Kroatiens zweimaliger Fußballer des Jahres (2012, 2013) musste wegen einer Sperre aus der Qualifikation zum Auftakt gegen Brasilien (1:3) am vergangenen Donnerstag noch zuschauen, am Mittwoch gegen Kamerun steht der Stürmer vom FC Bayern München vor seinem ersten Einsatz bei der WM.

Kein Wunder, dass auch der kroatische Nationalcoach Niko Kovac die Rückkehr seiner Nummer 17 im Spiel gegen Kamerun in der schwül-warmen Amazonas-Metropole Manaus kaum erwarten konnte. Eine Dschungel-Prüfung der besonderen Art quasi. "Mario kann der ganzen Mannschaft einen Schub nach vorne geben. Seine Aggressivität ist ein Schlüsselfaktor. Er reißt die gesamte Mannschaft mit und ist selbst brandgefährlich", meinte der ehemalige Bundesliga-Profi, der selbst einmal beim FC Bayern spielte. 

9:58 Uhr: US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann rechnet mit weiteren Einsätzen des angeschlagenen Jozy Altidore bei der WM. "Wir sind voller Hoffnung, dass er noch während des Turniers zurückkommt. Wie schnell, das hängt vom Heilungsverlauf ab", sagte der ehemalige Bundestrainer im WM-Quartier der USA in Sao Paulo.

Altidore hatte sich am Montag im Duell der deutschen Gruppengegner gegen Ghana (2:1) eine Zerrung im Oberschenkel zugezogen. Das nächste Spiel der Amerikaner gegen Portugal findet am kommenden Sonntag in Manaus statt, am 26. Juni kommt es beim Gruppenfinale zum Aufeinandertreffen mit Deutschland in Recife. 

9:56 Uhr: Gegen Algerien hat es gerade noch so gereicht für den Geheimfavoriten Belgien. Kevin De Bruyne vom VfL Wolfsburg leitete bei der erfolgreichen Aufholjagd der "Roten Teufel" zwei Tore ein und ist dank dieser Leistung der Bundesliga-Top-Spieler des Tages.

9:53 Uhr: Russlands WM-Debütanten haben ihrem Trainer Fabio Capello nicht das erhoffte Geschenk zum Start der Endrunde in Brasilien gemacht. Der Italiener, der knapp vier Stunden nach dem Abpfiff in Cuiaba 68 Jahre alt wurde, musste sich mit einem öden 1:1 (0:0) gegen Südkorea begnügen. Damit ist Belgien nach dem glücklichen 2:1 gegen Algerien alleiniger Tabellenführer der Gruppe H. Bei den Koreanern standen mit Heung-Min Son (Bayer Leverkusen), Kapitän Ja-Cheol Koo (FSV Mainz 05) und Jeong-Ho Hong (FC Augsburg) drei Bundesliga-Legionäre in der Startelf.

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