Roberto Hilbert steht in seiner dritten Spielzeit beim VfB Stuttgart. Bereits in seiner Premierensaison hatte der damals 22-Jährige großen Anteil an den jüngsten Erfolgen des VfB, feierte die Deutsche Meisterschaft und erreichte das DFB-Pokalfinale.

Im Interview mit herthabsc.de sprach der Forchheimer über die laufende Spielzeit, einen spannenden Titelkampf und den kommenden Gegner Hertha BSC.


Frage: Der VfB Stuttgart belegt nach sieben Spieltagen Rang drei in der Bundesliga, ist punktgleich mit dem Zweitplatzierten aus Hoffenheim. Ein gelungener Saisonstart?

Roberto Hilbert: Unter dem Strich kann man sicherlich von einem gelungenen Saisonstart sprechen. Wir sind in der Bundesliga oben mit dabei, haben im UEFA-Cup die Gruppenphase erreicht und überwintern im DFB-Pokal. Darauf wollen wir in den kommenden Wochen aufbauen und bis zur Winterpause noch möglichst viele positive Ergebnisse erzielen.

Frage: Im Spiel gegen den SV Werder Bremen bewies Ihre Mannschaft zuletzt eindrucksvoll, dass sie guten und erfolgreichen Fußball spielen kann. Und jeden Gegner schlagen?

Hilbert: Wir haben gegen Bremen eine sehr gute Leistung gezeigt und verdient gewonnen. Doch wir werden deshalb mit Sicherheit nicht abheben. Wir wissen, dass wir eine gute Mannschaft haben, doch wir wissen auch, dass wir in jedem Spiel alles geben müssen, um zu bestehen.

Frage: Überhaupt macht sich in der Bundesliga eine zunehmende Leistungsdichte mit zielstrebigem Offensivfußball bemerkbar. Für Sie eine überraschende Entwicklung?

Hilbert: Es gibt in der Bundesliga sehr viele gut besetzte Mannschaften, entsprechend groß ist der Konkurrenzkampf. Jeder kann jeden schlagen, das macht den Reiz für alle Beteiligten aus.

Frage: Was erwarten Sie von der Begegnung am Samstag im Olympiastadion Berlin?

Hilbert: Wir haben uns in den letzten Jahren gegen Hertha BSC immer sehr schwer getan, insbesondere bei den Spielen im Olympiastadion. Auch in dieser Saison erwarte ich deshalb ein schweres und umkämpftes Spiel. Natürlich hoffe ich, dass wir am Ende die Nase vorne haben werden.