Der VfB Stuttgart hat nach einem 0:0 im Rückspiel gegen den rumänischen Vertreter FC Timisoara die Gruppenphase der Champions League erreicht. Spielerisch hatten die Schwaben zwar noch Luft nach oben, gefährdet war das Weiterkommen aber dennoch nie.

Im Interview mit bundesliga.de äußert sich der Schweizer Nationalverteidiger Ludovic Magnin über die Leistung des VfB, über sein persönliches Traumlos und über die Qualitäten des neuen Starstürmers Pavel Pogrebnyak.

bundesliga.de: Herr Magnin, 0:0 im Rückspiel der Champions-League-Play-Offs gegen den FC Timisora, der VfB Stuttgart steht in der Gruppenphase. Wie lautet Ihr Fazit?

Ludovic Magnin: Wir haben sicher nicht brillant gespielt, dafür aber sehr stabil und sicher. Deswegen stehen wir auch verdient in der Champions League.

bundesliga.de: Aber spielerisch war das keine Glanzleistung der Stuttgarter.

Magnin: Wir hatten das Hinspiel bereits mit 2:0 gewonnen, da muss man auch einmal verstehen, wenn wir nicht alles nach vorne werfen. Wir wollten vermeiden, uns einen Konter einzufangen, denn dann hätte es auch noch einmal eng werden können.

bundesliga.de: Ist diese effiziente Spielweise auch ein Zeichen dafür, wie stabil der VfB mittlerweile geworden ist?

Magnin: Das kann man durchaus so sehen. Natürlich war unser Spiel für die Zuschauer nicht so schön anzusehen, aber in der Gruppenphase werden sie sicher entschädigt werden.

bundesliga.de: Gibt es ein Traumlos für Sie?

Magnin: Ich würde sehr gerne mal gegen Engländer spielen. Das verspricht immer spannende Duelle und jede Menge Emotionen.

bundesliga.de: Der neue VfB-Stürmer Pavel Pogrebnyak machte gegen Timisoara einen sehr guten und spielstarken Eindruck. Wie sehr profitieren die Stuttgarter jetzt schon von ihm?

Magnin: Pavel ist ein super Spieler, sehr beweglich und setzt seinen Körper sehr gut ein. So ist er auch für mich immer anspielbar, das macht es leichter.

bundesliga.de: Wird er einen Mario Gomez Ihrer Meinung nach nahtlos ersetzen können?

Magnin: Das muss man abwarten. Zuzutrauen ist es ihm aber auf jeden Fall.

Das Interview führte Jens Fischer