Sie sind das torgefährlichste Sturmduo der Bundesliga: Grafite und Edin Dzeko. Beim 5:1-Kantersieg über den FC Bayern schnürte jeder der beiden Angreifer des VfL Wolfsburg einen "Doppelpack".

Für Dzeko waren es die Saisontreffer 14 und 15. Für Grafite, der sich zwei Tage nach seinem 30. Geburtstag selbst das schönste Geschenk machte, die Treffer 19 und 20. Damit führt der Brasilianer nun alleine die Torjägerliste der Bundesliga an.

Das Wort Meisterschaft nehmen die beiden "Wölfe" trotz acht Siegen in Folge und Tabellenplatz 1 nicht in den Mund. Auch im Hoch der Gefühle, nach dieser Fußball-Demonstration gegen die Bayern, stapeln sie weiter tief.

Frage: Der VfL Wolfsburg hat sich beim 5:1 gegen den FC Bayern meisterlich präsentiert. Aber hätten Sie gedacht, dass es am Ende so einfach werden würde?

Edin Dzeko Keiner von uns hat geglaubt, dass wir mal eben so gegen die Bayern gewinnen. Es war ein hartes Stück Arbeit.

Grafite: Wir haben auf jeden Fall meisterlich gekämpft. Das war auch schon in den vergangenen Spielen der Fall. Ob wir meisterlich gespielt haben, sollen lieber andere entscheiden.

Frage: Sie haben beide jeweils zwei Tore erzielt. Wie wichtig waren Ihre Treffer?

Grafite: Die zwei Tore von Edin Dzeko waren enorm wichtig, denn mir war in der Pause klar: Wer das nächste Tor schießt, der gewinnt diese Partie. Und zum Glück haben wir getroffen.

Dzeko: Jedes Tor ist wichtig. Aber die Treffer von Grafite haben dann alle Zweifel ausgeräumt. Denn in München hatten wir auch mit zwei Treffern geführt und dann noch verloren.

Frage: Nach acht Siegen in Serie führt der VfL Wolfsburg die Bundesliga-Tabelle an. Wie lauten jetzt die Ziele?

Dzeko: Wir schauen nur von Spiel zu Spiel. Und deshalb ist unser nächstes Ziel, die Partie in Gladbach zu gewinnen. Denn es wird sehr schwer, die Spitzenposition zu verteidigen. Aber wir werden natürlich alles geben, um so lange wie möglich ganz oben zu bleiben.

Grafite: Momentan läuft es für uns sehr gut und wir wollen diesen Rhythmus beibehalten. Wir sind jetzt endlich Tabellenführer und wir werden hart arbeiten, damit das auch so bleibt.

Aus Wolfsburg berichtet Michael Reis

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