Thomas Zdebel ist einer der dienstältesten Lizenzspieler des aktuellen Kaders des VfL Bochum. Dennoch kann man einen so routinierten Akteur immer noch neugierig machen.

Voraussetzung: Die Vorbereitung muss lang genug sein. Dann wächst die Vorfreude auf den Saisonauftakt, im diesem Fall auf die Partie in Münster.

Frage: Am Freitag startet die neue Saison mit der ersten Runde im DFB-Pokal. Freuen Sie sich schon darauf, nach der langen Zeit der Vorbereitung?

Thomas Zdebel: Auf jeden Fall! Die Vorbereitungsphase war sehr lang und irgendwann geht einem das auch ein bisschen auf die Nerven. Man versucht, langsam die Spannung aufzubauen. Ich denke, da sind wir auf einem guten Weg, denn die Vorfreude auf das Pokalspiel ist groß. Da werden wir dann alles abrufen, um weiter zu kommen. Und die Leidenszeit endet am Freitagabend, um 20:30 Uhr! Danach kommt man in den Wettbewerbsrhythmus, der auf alle Fälle wesentlich interessanter und angenehmer ist als die Testspielwochen.

Frage: Wettbewerbsrhythmus heißt auch, dass die Ergebnisse wieder relevant sind. In den Testspielen seid ihr in punkto Siege leer ausgegangen, ab Freitag muss sich das ändern.

Zdebel: Absolut korrekt. Testspiele zählen dann nichts mehr, egal ob der Gegner zuvor alles gewonnen hat. Auch für uns gilt es dann, nicht mehr zurück zu blicken, sondern sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Das Weiterkommen oder - in den Wochen danach - die Punktegewinne genießen dann die Priorität. Erst im Laufe des Wettbewerbs zeigt sich, wie gut die Vorbereitung war und wie aussagekräftig die Testspielergebnisse waren. Und in diesem Punkt bin ich der festen Meinung, dass wir eine gute Vorbereitung hingelegt haben und das am Freitag auch demonstrieren werden.