Zum Wiesn-Auftakt empfängt der FC Bayern den 1. FC Nürnberg. Felix Magath und seine Schalker treffen bereits am Freitag auf Magaths Ex-Club Wolfsburg. Zu allen Partien des 6. Spieltags (Fr., ab 20 Uhr im Live-Ticker/Ligaradio) präsentiert bundesliga.de wissenswerte Fakten und die möglichen Aufstellungen.

FC Schalke 04 - VfL Wolfsburg (Fr.. 20:30 Uhr)

Beim letzten Wolfsburger Sieg auf Schalke (2:1 in der Saison 2007/08) saß Felix Magath noch auf der Bank der Niedersachsen - Grafite traf zum zweiten Mal in der Bundesliga per Doppelpack.

Tore garantiert: Nur eine der letzten 18 Aufeinandertreffen beider Teams endete torlos. Keines der letzten neun Heimspiele der Knappen endete unentschieden (vier, Siege, fünf Niederlagen).

Drei Niederlagen in Folge haben die Wölfe seit knapp zwei Jahren nicht mehr kassiert - 2007/08 verloren sie zwischen dem 12. und 14. Spieltag in Bochum, gegen Leverkusen und bei den Bayern.

Keines der letzten neun Heimspiele der Knappen endete mit einer Punkteteilung.

So könnten sie spielen:

Schalke 04: Neuer - Zambrano, Westermann, Bordon - Höwedes, Kobiashvili - Pliatsikas, Moritz - Farfan, Kenia - Asamoah
Wolfsburg: Lenz - Riether, Madlung, Barzagli, M. Schäfer - Josue - Hasebe, Gentner - Misimovic - Grafite, Dzeko


Bayern München - 1. FC Nürnberg

Am 14. Mai 2005 verabschiedete sich der FC Bayern mit einem Fußball- Fest gegen den FCN aus dem Olympiastadion: Mit dem 19. Meistertitel in der Tasche führte der FCB schon zur Pause mit 5:0 und gewann am Ende mit 6:3.

Letzter Torschütze im altehrwürdigen Rund war aber ein "Club"-Spieler (Samuel Slovak). In sieben der letzten neun Bundesliga-Spiele bei den Bayern blieb der "Club" ohne eigenen Treffer.

Seit fünf Heimspielen ist der FC Bayern ungeschlagen (vier Siege, ein Remis). Eigengewächs Thomas Müller schoss im letzten Spiel mit seinem Doppelpack seine ersten beiden Treffer in der höchsten deutschen Spielklasse. Trainer Michael Oenning feierte im Heimspiel gegen Mönchengladbach seinen ersten Sieg in der Bundesliga.

So könnten sie spielen:

FC Bayern: Butt - Lahm, van Buyten, Badstuber, Pranjic - T. Müller, Tymoshchuk, Schweinsteiger - Robben, Gomez, Olic
Nürnberg: R. Schäfer - Diekmeier, Maroh, Pinola, J. Judt - Nordtveit - Risse, Kluge, Mintal, Vidosic - Eigler


VfB Stuttgart - 1. FC Köln

Keines der letzten neun Duelle zwischen beiden Teams gewann die jeweilige Heimelf. In der Vorsaison gewann die jeweilige Gastmannschaft und erzielte dabei je drei Tore.

Der VfB verlor keines der letzten 13 Heimspiele (neun Siege, vier Remis). Die Kölner haben in den letzten sechs Spielen in der Bundesliga nicht mehr gewonnen - kein Team wartet aktuell länger auf einen Sieg als die Rheinländer.

Die Schwaben konnten die letzten drei Bundesligaspiele nicht gewinnen. Den letzten Dreier holte der VfB am 2. Spieltag gegen Freiburg (4:2) - bislang der einzige Sieg in dieser Saison.

So könnten sie spielen:

Stuttgart: Lehmann - Träsch, Tasci, Delpierre, Boka - Khedira, Hitzlsperger - Hilbert, Hleb - Cacau, Pogrebnyak
Köln: Mondragon - Schorch, Geromel, Mohamad, Brecko - Freis, Petit, Maniche, Ehret - Podolski, Novakovic


Hannover 96 - Borussia Dortmund

Hannover ist seit sechs Bundesligaspielen gegen die Borussen ungeschlagen (drei Siege). Tore sind beinahe garantiert: Keine der 36 Begegnungen zwischen beiden Teams in der Liga endete mit einer Nullnummer.

In keinem der letzten vier Auswärtsspiele schoss der BVB mehr als ein Tor. Borussia Dortmund kassierte im Spiel gegen Bayern die höchste Niederlage im Signal Iduna Park seit dem 0:4 im Revierderby gegen Schalke im September 2000.

Kein Team schoss weniger Tore als die Hannoveraner (drei) - seit 184 Minuten sind die Niedersachsen ohne eigenes Tor.

So könnten sie spielen:

Hannover: Fromlowitz - Cherundolo, Haggui, C. Schulz, Rausch - Balitsch - Chahed, Djakpa - Bruggink - Stajner, Ya Konan
Dortmund: Weidenfeller - Owomoyela, Subotic, Felipe Santana, Dede - Hummels - Blaszczykowski, N. Sahin - Hajnal - Barrios, Valdez


VfL Bochum - 1. FSV Mainz 05

Ligaübergreifend endete nur eine der zwölf Partien zwischen beiden Teams unentschieden.

Tore beinahe garantiert: Keiner dieser zwölf Vergleiche endete torlos. Keine Mannschaft traf auswärts seltener als der FSV Mainz 05 (ein Mal).

Drei Gegentreffer in einem Spiel kassierten die Ruhrgebietler nach fünf Spieltagen bereits drei Mal. Neuzugang Andreas Ivanschitz war an vier der sieben Mainzer Tore beteiligt (zwei Tore, zwei Assists).

So könnten sie spielen:

Bochum: Fernandes - Concha, Yahia, Mavraj, P. Bönig - Epalle, A. Johansson, Imhof, Azaouagh - Klimowicz, Sestak
Mainz: Wetklo - F. Heller, B. Svensson, Noveski, Löw - Schürrle, Hoogland, Soto, Baljak - Ivanschitz - Bance


Borussia M'gladbach - 1899 Hoffenheim (alle Sa., 15:30 Uhr)

Hoffenheim ist ligaübergreifend noch ungeschlagen gegen die Borussia (zwei Siege, zwei Remis). Beide Duelle zwischen beiden Teams im Borussia-Park endeten remis.

Wellington sorgte mit dem 1:1-Ausgleichstreffer in der Vorsaison für einen glücklichen Punktgewinn der Kraichgauer. Die Borussia ist saisonübergreifend seit fünf Heimspielen ungeschlagen (drei Siege, zwei Remis).

Rob Friend, mit sieben Toren bester Torjäger des Vorjahres bei Gladbach, kam nach seiner Verletzung erstmals nach 14 Pflichtspielen für die Fohlen wieder zum Einsatz. Die Kraichgauer schossen im letzten Spiel gegen Bochum (3:0) mehr Treffer als an den ersten vier Spieltagen zusammen.

So könnten sie spielen:

Mönchengladbach: Bailly - Levels, Brouwers, Dante, Jaures - T. Marx, Meeuwis - Matmour, Arango - Colautti, Bobadilla
Hoffenheim: Hildebrand - Beck,Simunic, Compper, Ibertsberger - Carlos Eduardo, Luiz Gustavo, Salihovic - Obasi, Ibisevic, Ba


Eintracht Frankfurt - Hamburger SV (So., 15:30 Uhr)

Gegen kein anderes Team bestritt Eintracht Frankfurt mehr Bundesligaspiele als gegen den HSV - von den 82 Partien konnten sie 25 gewinnen, 18 Spiele endeten remis, 39 Duelle gegen die Hanseaten gingen verloren.

Hamburg feierte seinen höchsten Auswärtssieg in der Bundesliga beim 6:0 im April 1991 in der Mainmetropole - in Rostock, Düsseldorf und Berlin gelang ihnen ebenfalls ein 6:0-Sieg.

Die Hessen konnten lediglich eines der letzten zwölf Begegnungen gegen den HSV siegreich gestalten - drei Remis und acht Niederlagen, darunter die letzten drei Spiele.

Die Mannen von Michael Skibbe haben in dieser Saison noch keine Niederlage in einem Pflichtspiel einstecken müssen - drei Siege und drei Unentschieden.

Der HSV ist in dieser BL-Saison noch ungeschlagen und hat die letzten drei Auswärts-Partien nicht verloren. Die letzte Niederlage auf fremdem Platz datiert vom 10. Mai, als Hamburg beim Nordrivalen Bremen mit 0:2 verlor.

So könnten sie spielen:

Frankfurt: Nikolov - Franz, Vasoski, Russ, Spycher - Chris - Bajramovic, Schwegler - Teber - A. Meier, Amanatidis
Hamburg: F. Rost - J. Boateng, Rozehnal, Mathijsen, Aogo - Jarolim, Zé Roberto - Trochowski, Elia - M. Berg, Petric


Hertha BSC - SC Freiburg

In der Bundesliga trafen die beiden Vereine zwölf Mal aufeinander - Hertha konnte sieben der Partien gewinnen, vier Spiele endeten Unentschieden. Die letzten beiden Begegnungen gewann jedoch der SC Freiburg - in der Spielzeit 1992/93 siegten die Breisgauer in der 2. Bundesliga mit 2:1 (A) und 4:2 (H).

Auswärts sieht die Freiburger Bilanz sehr bescheiden aus - lediglich eine von 13 Partien in Berlin (Bundesliga, 2. Bundesliga, Pokal) konnten sie siegreich gestalten. Artur Wichniarek bestritt in Mainz sein 200.

Spiel in der höchsten deutschen Spielklasse, wartet aber weiterhin auf sein erstes Saisontor. Kein Team in der Bundesliga und 2. Bundesliga hat mehr Gegentore kassiert als die Breisgauer (12).

So könnten sie spielen:

Berlin: Drobny - Janker, A. Friedrich, Bengtsson, Pejcinovic - Kacar, Cicero - Ebert, Nicu - Piszczek, Ramos
Freiburg: Pouplin - Du-Ri Cha, Krmas, Bastians, Butscher - Flum, Banovic, J. Schuster, Abdessadki - Bechmann, Idrissou


Bayer Leverkusen - Werder Bremen (beide So., 17:30 Uhr)

Die beiden Clubs trafen in den verschiedenen Wettbewerben bereits 68 Mal aufeinander.

Dabei konnten die Bremer 28 Siege einfahren, Leverkusen dagegen nur 16 (24 Unentschieden). Von den letzten acht Bundesliga-Partien gegen Werder konnten die Rheinländer nur eine gewinnen - fünf Niederlagen und zwei Remis.

Das letzte Spiel wird die Werkself nicht so schnell vergessen: Im Pokalfinale 2009 unterlagen sie den Hanseaten mit 0:1 und warten weiter seit dem Pokalsieg 1993 auf einen Titel.

Kießling traf in jedem Bundesligaspiel dieser Saison - in diesem Jahrtausend gelang dies lediglich Dimitar Berbatov 2005/06 für Leverkusen und Carsten Jancker 2000/01 im Trikot des Rekordmeisters. Werder ist seit vier Spielen ungeschlagen (zwei Siege, zwei Remis).

So könnten sie spielen:

Leverkusen: R. Adler - Castro, M. Friedrich, Hyypiä, Kadlec - Vidal, Rolfes - Renato Augusto, Barnetta - Kießling, Gekas
Bremen: Wiese - C. Fritz, Mertesacker, Naldo, Boenisch - Frings - Bargfrede, Borowski - Özil - Pizarro, Marin