Köln - Der Hamburger SV hat aufgerüstet. Nachdem der Traditionsverein in den vergangenen Jahren oft gegen den Abstieg kämpfen musste, sollen jetzt wieder bessere Zeiten eingeläutet werden. Ein Versprechen darauf ist Filip Kostic. Der Serbe ist der Königstransfer unter den bislang sechs Neuzugängen des HSV. Wie wird er den Bundesliga-Dino besser machen? bundesliga.de verrät es Ihnen.

Wie Kaugummi hatte sich dieser Transfer gezogen. Am 25. Juli war er endlich perfekt. Kostic wechselt vom VfB Stuttgart nach Hamburg. Der HSV war bei weitem nicht der einzige Club, der sich den 23-Jährigen Offensivspieler sichern wollte. Obwohl er mit dem VfB aus der Bundesliga abgestiegen war, wussten Kostics Leistungen auch in der vergangenen Saison wieder zu gefallen.

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"Wir waren uns mit Filip früh einig und sind froh, dass wir den Transfer realisieren konnten", sagte HSV-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer zur Verpflichtung. Er stattete Kostic mit einem Vertrag über fünf Jahre aus.

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Die Stürmer freut's

Über den Transfer dürfen sich insbesondere die Stürmer des HSV freuen. Pierre-Michel Lasogga, Bobby Wood und Co. bekommen mit Kostic einen sehr guten Vorlagengeber. 13 Tore hat er in den letzten beiden Spielzeiten vorbereitet. Der Linksfuß setzt gerne zum Dribbling an und hat das Auge, um den entscheidenden Pass zu spielen, den seine Kollegen in der Spitze verwerten können. Beiersdorfer lobt: "Er ist ein Spieler mit hohem Tempo in seinen Aktionen, der immer wieder die Eins-gegen-eins-Situationen sucht."

Auch selbst torgefährlich

Kostic kann nicht nur vorbereiten, in seinen zwei Jahren beim VfB hat er immerhin auch selbst acht Treffer für die Schwaben erzielt. Für den HSV bedeutet das zusätzliche Torgefahr aus dem Mittelfeld, die dem Verein angesichts von zuletzt lediglich 40 Saisontoren gut tun wird. Kostic ist darüber hinaus auch ein Kandidat für Standardsituationen. Mit seinem starken linken Fuß kann er sowohl gefährliche Ecken schlagen als auch zu Freistößen antreten.

Die Mentalität stimmt

Obwohl zuletzt weitere Vereine ihr Interesse angemeldet hatten, wollte Kostic unbedingt zum Hamburger SV wechseln. Das sind gute Voraussetzungen für Trainer Bruno Labbadia. Er bekommt einen hochmotivierten Spieler, der den unbedingten Willen und die nötige Mentalität mitbringt, um mit dem HSV Erfolg zu haben.

Hamburg kam in den letzten fünf Jahren nur einmal auf einem einstelligen Tabellenplatz ins Ziel. Ein gewichtiges Argument, warum es in diesem Jahr wieder bergauf geht, heißt Filip Kostic.