Zusammenfassung

  • Milot Rashica hat wenige Tage nach seiner Verpflichtung gleich sein Bundesliga-Debüt für Bremen gegeben

  • Im Interview nach dem Erfolg auf Schalke zeigte der 21-Jährige sich glücklich

  • Das Tempo in der Bundesliga sei deutlich höher, aber daran werde er sich schnell gewöhnen, so Rashica

Gelsenkirchen - Nach dem Last-Minute-Erfolg gegen beim FC Schalke 04 stellte sich Milot Rashica, dessen Dienste sich der SV Werder Bremen erst kurz vor Transferschluss gesichert hatte, zum Interview. "Ich glaube, heute hatten wir endlich das Quäntchen Glück, welches uns in den letzten Spielen gefehlt hat", analysierte der 21-jährige Kreativspieler. "Die ganze Mannschaft hat sich diesen Sieg hart erarbeitet, da dürfte ein bisschen feiern schon drin sein."

Frage: Wie fühlen Sie sich nach diesem gelungenen Debüt für den SV Werder Bremen?

Milot Rashica: Zuallererst freue ich mich natürlich sehr darüber, dass wir in meinem ersten Spiel für Werder gewonnen haben. Ich glaube, heute hatten wir endlich das Quäntchen Glück, welches uns in den letzten Spielen gefehlt hat. Deshalb sind wir alle sehr glücklich.

"Der Unterschied zur Eredivise ist groß" Milos Rashica (SV Werder Bremen)

Frage: Was hat es hier in Gelsenkirchen so schwierig gemacht?
Rashica: Schalke ist gut drauf und eine sehr starke Mannschaft. Deshalb wussten wir schon vorher, dass es schwer werden würde. Ganz besonders natürlich hier in ihrer Arena. Wir haben sehr hart gearbeitet, jeder hat das Beste aus sich herausgeholt und wir haben auch als Team sehr gut zusammengearbeitet. Auch unsere Fans haben uns über 93 Minuten super unterstützt.  

Rashica bekam es in seinem ersten Bundesliga-Spiel direkt mit einem alten Haudegen zu tun: Schalkes Naldo
Rashica bekam es in seinem ersten Bundesliga-Spiel direkt mit einem alten Haudegen zu tun: Schalkes Naldo © imago / DeFodi

Frage: Wo liegen die Unterschiede zwischen Bundesliga und niederländischer Eredivise?

Rashica: Der Unterschied zur ersten niederländischen Liga ist groß. Die Stadien sind viel größer, mit viel mehr Zuschauern. Das Tempo auf dem Platz war auch deutlich höher, als ich es bisher kannte. Ich denke aber, dass ich mich relativ schnell daran gewöhnen werde.

Frage: Werden Sie Ihr Debüt heute Abend noch ein bisschen feiern?

Rashica: Ich denke schon. Die ganze Mannschaft hat sich diesen Sieg hart erarbeitet, da dürfte ein bisschen feiern schon drin sein.