Peking - 28 Jahre nach der ersten und bislang letzten Reise in den Fernen Osten hat sich der SV Werder Bremen am Montag erneut auf dem Weg nach China begeben. Der Flieger von Turkish Airlines, Werder-Partner der China-Reise, verließ pünktlich um 14.30 Uhr Bremer Boden. Mit zwei Zwischenstopps in Istanbul und Peking geht es für den Werder-Tross zum Zielort Changchun, das am Dienstag, 22 Uhr Ortszeit (16 Uhr MESZ) erreicht werden soll. 

"Wir hoffen, dass wir mit dieser Reise die Beliebtheit der Bundesliga und von Werder Bremen erhöhen können. Es ist für uns natürlich wichtig, viele Sponsorenkontakte in China zu knüpfen. Es wäre schön, wenn wir ein langfristiges Engagement hinbekommen würden", sagte Klaus Filbry, Werders Vorsitzender der Geschäftsführung, kurz vor dem Abflug am City Airport Bremen.

Neben Sponsorenpflege wartet auf die Werder-Profis in den nächsten sieben Tagen in Fernost auch sportlich harte Arbeit. "Wir haben für die anstehende Saison eine sehr lange Vorbereitungszeit, bei der es sich anbietet, solch eine Reise durchzuführen und für Sponsorentermine zu nutzen. Wir haben vor Ort jedoch auch zwei Testspiele und werden in China regelmäßig trainieren. Die Woche vor Ort ist mit dem Trainerstab eng abgestimmt", erläuterte Filbry beim Empfang des City Airports Bremen in der Turkish Airlines Lounge.