Zusammenfassung

  • Werder bleibt unter Florian Kohfeldt zu Hause ungeschlagen (zwei Siege, zwei Remis).

  • Die TSG kam topfit aus der Winterpause und lief 122 Kilometer – drei mehr als der Gastgeber aus Bremen.

  • Zum 14. Mal rettete in dieser Saison das Aluminium für die TSG, keine andere Mannschaft hatte so viel Glück wie Hoffenheim.

Bremen - Die TSG 1899 Hoffenheim hat zum Jahresauftakt die erhoffte Revanche bei Werder Bremen verpasst: Die Kraichgauer mussten sich am 18. Spieltag der Bundesliga im Norden mit einem 1:1 (1:0) zufrieden geben. Damit misslang der mögliche Sprung auf Rang drei.

FANTASY HEROES: Hübner (17 Punkte), Eggestein (10), Gebre Selassie (10)

Florian Hübner brachte Hoffenheim in der 39. Spielminute per Kopf in Führung und bestrafte damit Werders zunehmende Passivität nach ordentlichem Start. Im zweiten Durchgang steigerten sich die Gastgeber und kamen durch Theodor Gebre Selassie zum Ausgleich (63.).

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Nach der Pokal-Niederlage im Oktober (0:1) im Weserstadion hatte Hoffenheims Trainer angekündigt, sich mit einem Sieg Genugtuung verschaffen zu wollen. Das gelang nicht, beide Teams müssen sich mit einem Punkt begnügen. In ihrem Auftaktduell im Jahr 2018 suchten beide Teams vor 37.500 Zuschauern nun von Beginn an den Weg in die Spitze.

Serge Gnabry stand bei seiner Rückkehr nach Bremen in der TSG-Startelf
Serge Gnabry stand bei seiner Rückkehr nach Bremen in der TSG-Startelf © gettyimages / Dean Mouhtaropoulos

Bei Werder zeigte Ishak Belfodil als einzige Sturmspitze anfangs vielversprechende Ansätze. Doch die defensive Dreierreihe der Gäste um Organisator Kevin Vogt erwies sich bis zur 19. Spielminute als stabil. Denn bediente Belfodil Florian Kainz und der Österreicher scheiterte aus kurzer Distanz nur knapp.

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Mit ein bisschen Glück hätten wir auch gewinnen können. Unter dem Strich geht das Unentschieden in Ordnung. Maximilian Eggestein (SV Werder Bremen)

Doch dann belohnten sich die Gäste für immer mehr Aktionen am gegnerischen Sechzehner und drängten anschließend weiter. Eine kurze Werder-Offensive vor dem Pausenpfiff brachte nichts mehr ein. Nach dem Wechsel suchten die Hausherren mit frischem Mut ihre Chance auf den Ausgleich.

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Wir können letztlich gut mit dem Punktgewinn hier in Bremen leben. Aber mit dem Spiel können wir nicht ganz zufrieden sein. Oliver Baumann (TSG Hoffenheim)

Mit der Einwechslung von Jerome Gondorf für den angeschlagenen Belfodil (57.) legte Werder noch einmal kräftig zu. Nach einer Glanzparade von Jiri Pavlenka gegen Andrej Kramaric (65.) hatte Niklas Moisander auf der Gegenseite die Großchance zur Führung (72.). Er traf nur den Pfosten und läutete damit eine spannende Schlussphase ein.

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Spieler des Spiels: Niklas Moisander

Niklas Moisander glänzte mit einem hervorragenden Stellungsspiel immer wieder und gewann zudem starke 91 Prozent seiner Zweikämpfe – klarer Bestwert der Partie. Dabei kam der Finne ohne Fouls aus und leistete sich nur elf Prozent Fehlpässe.

Bildes des Spiels

Bremens Ishak Belfodil im Zweikampf mit Kevin Vogt
Bremens Ishak Belfodil im Zweikampf mit Kevin Vogt © gettyimages / Lars Baron
Umkämpft: Zlatko Junuzovic im Duell mit Hoffenheims Mark Uth
Umkämpft: Zlatko Junuzovic im Duell mit Hoffenheims Mark Uth © gettyimages / Lars Baron
Benjamin Hübner trifft per Kopf zur 1:0-Führung für die TSG
Benjamin Hübner trifft per Kopf zur 1:0-Führung für die TSG © gettyimages / Dean Mouhtaropoulos
Gebre Selassie trifft nach einem Eckball zum Bremer Ausgleich
Gebre Selassie trifft nach einem Eckball zum Bremer Ausgleich © gettyimages