Der 31-jährige Claudio Pizarro erzielte am vergangenen Freitag gegen Berlin den 2:1-Siegtreffer - für den Peruaner war es Saisontreffer Nummer 8
Der 31-jährige Claudio Pizarro erzielte am vergangenen Freitag gegen Berlin den 2:1-Siegtreffer - für den Peruaner war es Saisontreffer Nummer 8
Bundesliga

Werder-Abschlusstraining mit Pizarro

Das Abschlusstraining von Werder Bremen für das DFB-Pokalspiel am Dienstagabend gegen 1899 Hoffenheim fand am Montag (8. Februar) unter Ausschluss der Öffentlichkeit, dafür aber mit Stürmer Claudio Pizarro, statt (Di., ab 20:15 Uhr im Live-Ticker).

Die Werder-Anhänger staunten nicht schlecht, suchten sie die Bremer auf den Trainingsplätzen vergeblich. Chef-Trainer Thomas Schaaf hatte die Einheit kurzerhand ins Weser-Stadion verlegt.

Zu hohes Risiko auf dem vereisten Trainingsplatz

Der Coach erklärte seine Maßnahme wie folgt: "Aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen war es schwierig den Trainingsplatz angemessen zu präparieren", sagte Schaaf, der die Profis auf dem vereisten Platz einem zu hohen Risiko ausgesetzt sah.

Außerdem ließ Schaaf durchblicken, dass auch aufgrund der Baustellensituation im Inneren des Stadions und der umfangreichen Vorbereitungen für die Hoffenheim-Partie auf den Rängen und in den Logen, Besucher und Medienvertreter nicht zu der abschließenden Einheit zugelassen werden konnten. "Aufgrund sämtlicher Umbaumaßnahmen im Bezug auf das Spiel am Dienstag hätten wir nicht kontrollieren können, wer nun dazu gehört und wer nicht."

Mit Pizarro - ohne Prödl

Personell gibt es für alle Anhänger der Bremer eine gute Nachricht. Thomas Schaaf kann am Dienstagabend gegen 1899 Hoffenheim auf die Dienste von Pizarro zählen. Die Nackenprobleme, die den Peruaner am Sonntagnachmittag noch zu einer Trainingspause gezwungen hatten, waren am Montag abgeklungen.

"Claudios Situation hat sich verbessert und ich hoffe nicht, dass sich die Probleme durch die Einheit nun wieder verschlechtert haben", erklärte Schaaf, der im Pokalspiel allerdings auf Sebastian Prödl verzichten muss.

Der Österreicher hat sich einen Magen-Darm-Infekt eingefangen und steht nicht im Kader für das Pokalspiel. Seine Premiere im 18-köpfigen Kader feiert Stürmer Onur Ayik. Der 20-Jährige, der erst Ende 2009 einen Profivertrag bei Werder unterschrieben hatte, wurde am Nachmittag von Schaaf berufen.

"Jetzt gilt es nachzulegen und uns nicht darauf auszuruhen"

Nach dem Erfolg gegen Hertha BSC am vergangenen Freitag sieht der Coach seine Mannschaft auf einem positiven Weg. "Der Sieg spornt uns an, unseren Weg weiter zu gehen. Ich merke, dass die Dinge, die wir angesprochen haben, eine Wirkung hatten. Jetzt gilt es nachzulegen, uns nicht darauf auszuruhen."

Folgende Spieler stehen für die Partie gegen Hoffenheim im Aufgebot der Bremer: Wiese, Vander, Pasanen, Naldo, Borowski, Fritz, Rosenberg, Marin, Özil, Hunt, Ayik, Abdennour, Husejinovic, Frings, Almeida, Pizarro, Niemeyer, Mertesacker.