Doha - Während für die Mitspieler auch am Montag Training auf dem Programm steht, reist Manuel Neuer am Morgen vorübergehend aus dem Trainingslager des FC Bayern München in Katar ab, um zur Verleihung des Ballon d'Or in Zürich zu fliegen.

Der 28-jährige Torhüter ist mit Lionel Messi und Cristiano Ronaldo unter den letzten drei Kandidaten bei der Wahl zum Weltfußballer für das Jahr 2014. "Ich freue mich auf die Reise und bin gespannt", erklärte Neuer am Sonntag gegenüber FCB.tv. "Ich werde den Abend genießen."

"Manu ist die Nummer eins"

Obwohl Neuer zum ersten Mal für die begehrte Trophäe nominiert ist, kennt er die Zeremonie in der Schweiz bereits aus der Nähe. Im Vorjahr begleitete er den damals nominierten Franck Ribery zur Verleihung. Der Franzose rechnet Neuer "eine große Chance" aus (Hintergrund: Spanische Experten zu den Chancen von Manuel Neuer).

Beim Rekordmeister sind sich alle Beteiligten einig, dass es eigentlich nur einen Sieger geben kann: Manuel Neuer! "Manu ist die Nummer eins", betonte etwa Sportdirektor Matthias Sammer und Jerome Boateng erklärte: "Er ist ein super Typ, absolut positiv und Leistungsträger in der Mannschaft. Es gibt keine Frage, ob er es verdient hätte."

Guardiola rät zu Gelassenheit

Doch auch beim FC Bayern ist allen bewusst, dass die Konkurrenz namhaft ist - vor allem in Person von Champions-League-Sieger Cristiano Ronaldo (Hintergrund: Das glauben Ex-Profis und Trainer). Deswegen hat Trainer Pep Guardiola auch einen guten Rat für Neuer parat: "Gehe dahin und habe Spaß. Denk nicht darüber nach, ob du gewinnst oder nicht. Wenn du gewinnst, ist es gut, wenn nicht, ist es auch gut. Manu muss sehr stolz auf sich sein, weil es sehr schwer ist, einer von den drei besten Spielern in der Welt zu sein."

Am Montag, ab 18 Uhr, wird die Welt erfahren, ob die Stimmberechtigten ihn auch für allerbesten Spieler der Welt halten.

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