Köln - Ganz Fußball-Deutschland wird am Wochenende die Augen auf das Ruhrgebiet richten, wo der FC Schalke 04 Borussia Dortmund zum 83. Revierderby der Bundesliga-Geschichte empfängt. Während die Dortmunder unter der Woche durch einen 2:1-Erfolg beim FC Arsenal weiter Selbstvertrauen tankten, mussten die Schalker beim 0:3 gegen den FC Chelsea in der Königsklasse einen Rückschlag hinnehmen. Die "Knappen" haben am Samstag also etwas gut zu machen. Wir haben die Daten des Offiziellen Bundesliga Managers OBM unter die Lupe genommen und verraten euch, wie die Chancen der Gelsenkirchener stehen.

In der Gunst der Manager stehen die Akteure des BVBs deutlich höher im Kurs. Der beliebteste Ruhrgebietskicker ist Mats Hummels, der in 33.823 Teams die Defensive zusammenhält. Nur die Bayern Manuel Neuer, Toni Kroos und Thomas Müller kommen im OBM noch häufiger zum Einsatz. 32.066 Manager vertrauen zudem auf die Offensivqualitäten von Marco Reus, der hinter Hummels auf Platz 5 liegt. Mit 30.166 Nominierungen folgt der populärste Schalker Benedikt Höwedes auf Rang 6. Der Sympathie-Punkt der OBM-Manager geht damit an die Borussia.

Weidenfeller hält auch im OBM äußerst konstant



Im Tor des BVBs ist Roman Weidenfeller seit Jahren ein sicherer Rückhalt. In Kürze winkt dem 33-Jährigen sogar sein Länderspieldebüt. Schalkes Schlussmann Timo Hildebrand stand bereits 2002 zum ersten Mal im Kader der Nationalmannschaft, hatte seinen ersten Einsatz allerdings erst im April 2004. Insgesamt sieben Mal hütete Hildebrand das deutsche Tor. Im OBM spricht die Statistik klar für Weidenfeller, der in 37,8 Prozent seiner Einsätze ohne Gegentor blieb. Sein Schalker Pendant schafft es im OBM nicht in die Top 15. Schalkes bester Torhüter im Managerspiel ist Lars Unnerstall, der immerhin in 23,8 Prozent der Partien die Null hielt.

In der Abwehr konnten in der bisherigen OBM-Saison sowohl der Schalker Kapitän Benedikt Höwedes sowie der Dortmunder Abwehrchef Mats Hummels überzeugen. Mit einer Zweikampfquote von 57,4 Prozent hat Hummels gegenüber seinem Kontrahenten aus Gelsenkirchen ganz leicht die Nase vorn. Höwedes gewann 57,3 Prozent seiner direkten Duelle. Größer ist der Unterschied auf den weiteren Positionen in der Viererkette. Vor Schalkes zweitbesten Verteidiger Christian Fuchs liegen mit Neven Subotic, Marcel Schmelzer und Sokratis gleich drei Spieler der Borussia, die in der Defensive im OBM einen deutlichen Vorteil gegenüber Königsblau hat.

Borussen-Quintett der Extraklasse



Auch im Mittelfeld spricht vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit für den BVB. Unter den besten 25 Mittelfeldspielern im OBM finden sich fünf Borussen, aber mit Julian Draxler nur ein Schalker wieder. Marco Reus, Jakub Blaszczykowski, Nuri Sahin, Henrikh Mkhitaryan sowie der zurzeit verletzte Ilkay Gündogan bilden das hochklassige Mittelfeld-Quintett des Teams von Jürgen Klopp. So viel geballter Borussenpower im OBM kann S04 nur einen starken Julian Draxler entgegensetzen. Auch, weil Schalkes Last-Minute-Transfer Kevin-Prince Boateng zu wenig OBM-Einsätze für eine Platzierung in der Rangliste absolviert hat. Er ist die große Unbekannte im Derby, Schalkes Ass im Ärmel.

Im Sturm müssen Jens Keller und die OBM-Manager seit geraumer Zeit auf die Dienste von Top-Knipser Klaas-Jan Huntelaar verzichten. Ein Verlust, der schmerzt, wie ein Blick in die OBM-Daten zeigt. Mit einer Torquote von 0,20 Treffern pro OBM-Partie liegt Huntelaars Vertreter Adam Szalai nur auf dem 18. Platz. Gefährlichster Schalker Angreifer ist der Peruaner Jefferson Farfan, der im Schnitt 0,23 Mal pro Begegnung ins Schwarze trifft. Doch auch Farfan wird Jens Keller im Derby aller Voraussicht nach nicht zur Verfügung stehen. Davon ungerührt schießt Dortmunds Robert Lewandowski auch im OBM seine Tore. 0,40 Mal pro Partie netzt der Pole im Managerspiel ein. Nur Stefan Kießling bringt es auf eine noch bessere Quote. Die OBM-Daten sprechen für einen klaren Erfolg der Dortmunder. Doch das taten sie auch in der vergangenen Saison – und da gewann Schalke beide Partien gegen den BVB.

OBM-Redaktion


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