Dortmund - Eine Woche nach der im Training erlittenen Knieverletzung unterzieht sich Roman Weidenfeller am Mittwochabend einem ersten Härtetest. Davon hängt ab, ob es für den Torhüter eine realistische Chance gibt, am Freitag im Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln wieder zwischen den Pfosten zu stehen.

Noch ist alles offen. "Eine Innenbanddehnung ist eine schmerzhafte Geschichte, die nicht in drei oder vier Tagen ausgeheilt ist", erklärte der Keeper: "Wir müssen abwarten, wie das Knie auf die Belastung reagiert. Bis jetzt macht es einen ordentlichen Eindruck."

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Der mit einer Quote von 79,4 Prozent abgewehrter Torschüsse beste Keeper der laufenden Saison wird selbst entscheiden, ob er gegen Köln aufläuft. "Wir wissen, dass wir mit Mitch Langerak einen guten Mann ins Tor stellen können", sagte Trainer Jürgen Klopp. Wenn sich Weidenfeller einsatzbereit meldet, "wird er auch spielen. Roman ist hart im Nehmen. Wenn es sein Körper zulässt, ist er dabei". Doch dazu müsse der 30-Jährige "trainieren, um alle Eventualitäten simuliert zu haben", fügte der Coach hinzu. Borussias Nummer eins sagte: "Am Donnerstag wissen wir mehr."

Während Weidenfellers Einsatz also mit Fragezeichen versehen ist, hat "Kuba" seine Knieverletzung komplett auskuriert. Der 15-Minuten-Einsatz in München blieb ohne negative Folgen. "Das Knie hat nicht reagiert", bestätigte Klopp. Dagegen steht Mohamed Zidan weiterhin nicht zur Verfügung. "Mehr als Lauftraining ist nicht möglich", sagte der Coach, der Patrick Owomoyela abermals an die zweite Mannschaft "verleihen" will: "Es macht Sinn, dass er nach der langen Verletzungspause erneut bei den Amateuren spielt."