München - Der BVB mit Jubilar Roman Weidenfeller will gegen Stuttgart zuhause endlich mal wieder gewinnen, die Bayern strecken die Finger nach einer uralten Bestmarke aus und in Nürnberg treffen sich zwei sieglose Sorgenkinder. Die Zahlenspiele zum 11. Spieltag...

Bayern über eine Saison ungeschlagen

Tabellenführer Bayern München ist seit über einer kompletten Saison ungeschlagen. 35 Spiele in Serie verließen Philipp Lahm und Co. den Platz nicht mehr als Verlierer. Am kommenden Spieltag gegen 1899 Hoffenheim hat der Rekordmeister die Möglichkeit, den "ewigen" Rekord des Hamburger SV einzustellen, die 36 Spiele ohne Niederlage schafften.

Pep Guardiola verlor keines seiner ersten zehn Bundesliga-Spiele mit den Bayern. Der Spanier stellte mit dieser Erfolgsserie den Startrekord von Branko Zebec aus dem Jahr 1968 ein, in Hoffenheim kann der Katalane nun eine neue Bestmarke aufstellen.

BVB-Angstgegner VfB

In den letzten vier Heimspielen gegen den VfB Stuttgart reichte es für Borussia Dortmund jeweils nur zu einem Unentschieden. Die Schwaben schafften es als einzige Mannschaft der aktuellen Bundesligisten, vier Mal hintereinander nicht im Signal Iduna Park zu verlieren.

BVB-Keeper Roman Weidenfeller steht vor einem Jubiläum. Gegen den VfB Stuttgart wird der 33-Jährige sein 300. Bundesliga-Spiel bestreiten.

Neun aus elf?

Gelingt Bayer Leverkusen auch in Braunschweig ein Dreier, hätte die Werkself neun Siege an den ersten elf Spieltagen eingefahren. Das schafften die Rheinländer vorher noch nie.

Bayer-Angreifer Stefan Kießling hat gegen 17 der 18 aktuellen Bundesligisten mindestens ein Mal getroffen. Nur gegen Eintracht Braunschweig nicht. Natürlich nicht. Gegen die Niedersachsen bestritt der 29-Jährige noch nie ein Bundesliga-Spiel.

Echtes Keller-Duell

Am 11. Spieltag empfängt der Tabellensechzehnte den Siebzehnten, der 1. FC Nürnberg hat den SC Freiburg zu Gast. Noch nie trafen zu einem derart späten Zeitpunkt der Saison zwei sieglose Teams aufeinander.

Unter Bert van Marwijk erzielte der Hamburger SV in vier Spielen 13 Tore, im Schnitt also 3,25 pro Partie. Nur Andries Jonker hatte mit dem FC Bayern eine noch bessere Torquote. Unter dem Niederländer schossen die Münchner im Schnitt vier Tore pro Spiel.

Angriffsmaschine vs. Defensivbollwerk

1899 Hoffenheim stellt den besten Angriff der Liga. 25 Mal netzten Roberto Firmino und Co. ein. Der FC Bayern dagegen hat auf dem Papier die beste Defensive. Nur sechs Mal musste FCB-Keeper Manuel Neuer das Leder aus dem Netz holen. Am 11. Spieltag kommt es zum direkten Aufeinandertreffen zwischen der Hoffenheimer Angriffsmaschinerie und dem Münchnerschen Bollwerk.