Dortmund - BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke lässt sich von den Transferspekulationen um Robert Lewandowski nicht aus der Ruhe bringen. "Sie wissen doch, wie das ist. In Polen wird viel geredet und geschrieben", sagte der BVB-Chef den "Ruhr Nachrichten".

Mit Blick auf die wiederholten Wechselgerüchte um (nicht von!) Robert Lewandowski sagte er: "Ich kenne Nationaltrainer Smuda gut, er hat eine hohe Meinung von uns - und wir haben eine hohe Meinung von ihm. Wir sprechen regelmäßig miteinander. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er das so gesagt hat. Es wäre aber auch völlig egal. Ich weiß nicht, wie oft wir noch betonen müssen, dass Robert Lewandowski in jedem Fall bei uns bleiben wird."

Schieber? "Nicht um jeden Preis"



Lewandowski bleibt, zumal es auch gar keine Anfragen für den polnischen Nationalstürmer gegeben hat. Und auch Jakub Blaszczykowski würde der BVB trotz eines nur noch bis 2013 laufenden Vertrages nicht verkaufen wollen.

"Bei Kagawa", erläutert Watzke, "ging es zum einen um ganz andere Summen, und da hat mit Verlaub Manchester United angefragt. Er konnte sich einen Kindheitstraum erfüllen. Aus wirtschaftlichen Gründen müssen wir niemanden mehr verkaufen. Kuba ist jetzt fünf Jahre bei uns, er fühlt sich wohl und weiß, was er hier hat. Ich bin sehr zuversichtlich, dass er bei uns bleibt. Wir werden nach der EM die Gespräche wieder aufnehmen."

Auf der anderen Seite wird der BVB nicht um jeden Preis neue Spieler verpflichten. "Der Spieler", sagt Watzke über Stuttgarts Julian Schieber, "hat in unseren Augen einen gewissen Wert, den wären wir bereit zu zahlen. Verrückte Sachen werden wir aber nicht machen, bei keinem Spieler. Wir gehen weiter vorsichtig mit unserem Geld um."