Der derzeit siebtplatzierte 1. FC Köln um Torjäger Anthony Modeste könnte von einem Dortmunder Pokalsieg profitieren. - © gettyimages
Der derzeit siebtplatzierte 1. FC Köln um Torjäger Anthony Modeste könnte von einem Dortmunder Pokalsieg profitieren. - © gettyimages
Bundesliga

Europacup-Qualifikation: Das sind alle Konstellationen

Köln - Ein Spieltag bleibt in dieser Bundesliga-Saison noch und vor allem der Kampf um die Teilnahme an der Europa League in der kommenden Spielzeit läuft noch auf Hochtouren. Doch wer darf eigentlich wann in welcher Runde der EL dabei sein? Das Prozedere ist nicht ganz einfach - bundesliga.de erklärt, wie es regulär läuft und welche Sonderfälle zu beachten sind.

Unterlegener Pokalfinalist geht leer aus

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Grundsätzlich ist die Teilnahme an internationalen Wettbewerben klar geregelt. Durch die gute Position der Bundesliga in der Fünfjahreswertung der UEFA stehen dem deutschen Fußball derzeit vier Plätze in der Champions League (drei Mal Gruppenphase, ein Mal Playoffs) und drei in der Europa League (zwei Mal Gruppenphase, ein Mal 3. Qualifikationsrunde) zu. Während sich die Vergabe der CL-Plätze strikt an der Tabellenposition (die Teams auf den Plätzen eins bis vier sind dabei) orientiert, unterliegt die Qualifikation zur EL einigen Sonderregelungen.

Direkt in der EL-Gruppenphase dabei sind im Normalfall der Fünftplatzierte der Bundesliga-Tabelle und der DFB-Pokalsieger. Die Mannschaft auf dem sechsten Tabellenplatz zieht derweil in die 3. Qualifikationsrunde der Europa League ein, muss sich also zunächst noch in einer zusätzlichen K.O.-Runde und der darauf folgenden Playoff-Runde durchsetzen, bevor es dann in die EL-Gruppenphase geht.

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