München - In Wolfsburg kommt es zum VW-Duell zwischen dem FC Ingolstadt und dem VfL. Die Schanzer hoffen auf die Sensation beim Bundesligisten, während die Wölfe selbstbewusst Richtung Berlin blicken. Zeitgleich tritt Leverkusen in Freiburg an. Auch Bayer will gegen den SC einen weiteren Schritt im Pokal machen und die Generalprobe vorm Spitzenspiel in der Bundesliga erfolgreich meistern.

Die Informationen zu den Achtelfinalpartien am Mittwochabend um 19 Uhr (ab 18:45 Uhr im Live-Ticker):

VfL Wolfsburg - FC Ingolstadt



Der FC Ingolstadt reist zum VW-Duell nach Wolfsburg. Für den Zweitligisten ist die Partie ein echtes Highlight. "Da will jeder dabei sein. Die Spieler sind heiß", erklärte Trainer Ralph Hasenhüttl auf der Pressekonferenz. Am Mittwochabend wollen die Schanzer aber alles versuchen um die Überraschung zu schaffen. "Wir werden eine absolute Top-Leistung brauchen um für eine Riesen-Sensation zu sorgen." Für den 46-Jährigen sorgen die Wölfe nicht umsonst für Furore in der Bundesliga: "Sie haben gegen Hamburg 70 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht. Sie waren unglaublich griffig, variabel nach Ballgewinn und haben ein gutes Umschaltverhalten gezeigt. Das wird ganz ganz schwer."

Personell kündigte der Trainer Wechsel an. "Es wird sicherlich Veränderungen in der Startelf geben. Wir haben einen großen Kader und davon werde ich auch Gebrauch machen." Von einer Schwächung seines Teams geht er deshalb aber nicht aus. "Das ist eine schöne Chance für die Spieler, um auf sich aufmerksam zu machen."

Der VfL Wolfsburg nimmt ein Überwintern im Pokal klar in den Blick. "Wir wollen nicht unnötig tiefstapeln. Wir sind selbstbewusst genug, um sagen zu können, dass wir die bessere Mannschaft haben", zeigte sich Manager Klaus Allofs optimistisch. "Der Reiz, das Finale zu erreichen und nach Berlin zu fahren, ist immer da. Und wir haben eine Mannschaft, die im DFB-Pokal sehr weit kommen kann", erklärte Coach Dieter Hecking. Bis auf Jan Polak (Entzündung im Sprunggelenk) kann der Trainer neben den Langzeitverletzten Vieirinha, Christian Träsch und Ja-Cheol Koo aus dem Vollen schöpfen.

SC Freiburg - Bayer Leverkusen



Bayer Leverkusens Trainer Sami Hyypiä hat seinen Spielern ein Weiterkommen im Pokalspiel beim SC Freiburg am Mittwoch mit seinen eigenen Erlebnissen schmackhaft gemacht. "Ich habe ein paar Pokalfinals gespielt, das ist ein großartiger Tag für Spieler und Fans. Das ist etwas, das wir auch zusammen erleben möchten", sagte der Finne vor dem Duell der beiden Bundesligisten.

Stammpersonal will er auch angesichts des Bundesliga-Topspiels bei Borussia Dortmund am kommenden Samstag nicht auf die Bank setzen. "Ich glaube, Dortmund spielt auch im Pokal. Vielleicht wechseln sie auch nicht so viel. Wir sind in der Lage, in drei, vier Tagen ein neues Spiel zu spielen." Zumal sich die Leverkusener Rotation bei der 1:2-Niederlage gegen Kellerkind Eintracht Braunschweig diese Saison bereits einmal negativ ausgewirkt hat.

Sein Freiburger Trainerkollege Christian Streich hofft gegen den Favoriten vor allem auf die nötige Ruhe seiner Spieler: "Wir brauchen Geduld, mit dem Ball und gegen den Ball. Wir müssen die Lücke suchen."

Dem Coach fehlen weiterhin Julian Schuster (Ermüdungsreaktion im Fuß), Jonathan Schmid (Kreuzbandzerrung), Mensur Mujdza (Sehneneinriss im Oberschenkel) und Vegar Eggen Hedenstad, der in der vergangenen Woche an der Leiste operiert wurde. Vladimir Darida ist hingegen sogar eine Option für die Startelf: "Er kommt durchaus für die Anfangsaufstellung infrage, mehr möchte ich zur Aufstellung und zur Taktik aber nicht sagen", erklärte Streich.