Bundesliga

Bremen – Wolfsburg: Der Angstgegner kommt

Köln - Werder Bremen muss im Abstiegskampf dringend punkten, aber ausgerechnet jetzt kommt einer der Angstgegner ins Weserstadion. Dem VfL Wolfsburg gelangen in seiner Bundesliga-Historie bei keinem anderen Verein so viele Auswärtssiege und -tore wie bei Werder (neun bzw. 34).

Voraussichtliche Aufstellungen:

Werder Bremen: Wiedwald - Gebre Selassie, Galvez, Vestergaard, S. Garcia - Grillitsch - Öztunali, Fritz, Junuzovic, Bartels - Pizarro

VfL Wolfsburg: Benaglio - Träsch, Naldo, Ascues, Rodriguez - Guilavogui, Luiz Gustavo - Vieirinha, Arnold, Schürrle - Dost

    Werder ist seit vier Spielen sieglos und holte daraus nur einen Punkt. Wolfsburg ist ebenfalls seit vier Partien sieglos und holte daraus zwei Zähler.

    In der Hinrunde gewann Werder keines der letzten fünf Spiele (zwei Unentschieden, drei Niederlagen).

    Bremen hat mit sieben Heimniederlagen schon jetzt den Vereinsnegativrekord aus den Spielzeiten 1998/99 und 2012/13 eingestellt – und drei Heimspiele stehen noch aus.

    Wolfsburg feierte in dieser Saison nur zwei Auswärtssiege - bei den zwei heimschwächsten Teams der Liga in Hannover und Darmstadt. Bremen ist Drittletzter der Heimtabelle.

    Werder spielte seit 32 Partien nicht mehr zu null, das ist die zweitlängste Serie der Historie; einzig der MSV Duisburg brachte es Mitte der 70er Jahre auf eine noch längere (38).

    Seit Dieter Hecking VfL-Coach ist, gewann Wolfsburg alle sechs Spiele gegen Werder und erzielte dabei 22 Tore (immer mindestens zwei pro Partie).

    Der 6:0-Hinspielerfolg war Wolfsburgs höchster Sieg der vergangenen 15 Jahre, der höchste Sieg für Dieter Hecking als Bundesliga-Trainer und der ligaweit höchste Sieg einer Mannschaft in dieser Saison.

    2014/15 erzielte Wolfsburg so viele Kopfballtore wie kein anderes Team (13), in dieser Saison hingegen die zweitwenigsten (vier), das letzte davon im Hinspiel gegen Werder durch Max Kruse.

    Andre Schürrle erzielte fast die Hälfte aller Wolfsburger Rückrundentore (sechs von 14); in der Hinrunde war er komplett torlos geblieben.

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