Bundesliga

Hannover will gegen den HSV endlich wieder punkten

Köln – Hannover 96 ist abgeschlagen Tabellenletzter. Auch, weil die Niedersachsen zu Hause nicht mehr in die Spur finden. Die Niedersachsen kassierten zuletzt erstmals in ihrer Bundesliga-Geschichte sechs Heimniederlagen in Folge und schossen auch erstmals in vier Heimspielen in Serie keinen Treffer. Können die Roten diesen Abwärtstrend gegen den Hamburger SV stoppen? Die Vorschau:

Aufstellungen:

Hannover 96: Zieler - H. Sakai, Milosevic, C. Schulz, Sorg - S. Sané, Hoffmann - Karaman, Kiyotake, Prib - Hugo Almeida

Hamburger SV: Adler - Diekmeier, Cleber, Spahic, G. Sakai - Ekdal, Holtby - N. Müller, Hunt, Ilicevic - Rudnevs

Top-Fakten:

    Hannover 96 ist die vierte Mannschaft in der Bundesliga-Geschichte, die nach 27 Spieltagen 20 (oder mehr) Niederlagen auf dem Konto hat.

    Zuvor passierte das nur Tasmania Berlin (1965/66: 23 Niederlagen), dem Wuppertaler SV (1974/75: 20) und dem SC Freiburg (1996/97: 20) – alle drei Vorgänger sind abgestiegen.

    Mit der 21. Niederlage würde 96 seinen Vereinsnegativrekord (für eine komplette Spielzeit) einstellen – 1985/86 und 1971/72 wurde jeweils so oft verloren.

    Der Hamburger SV hat die letzten zwei Spiele verloren (0:1 in Leverkusen und 1:3 gegen Hoffenheim) und nun nur noch vier Zähler Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.

    Hannover 96 steht aktuell zum 93. Mal in seiner Bundesliga-Historie auf dem letzten Platz (inklusive geteilter letzter Plätze) und stellte damit den Negativrekord von Hertha BSC ein.

    Die in der Hinrunde noch so auswärtsstarken Hamburger holten nach der Winterpause aus vier Gastspielen nur einen Punkt.

    Nicolai Müller darf nach seiner Gelb-Sperre wieder eingreifen, er ist mit sieben Treffern Hamburgs Top-Torschütze dieser Saison.

    Bei keinem anderen Verein ist in dieser Saison der Anteil der eingesetzten Ausländer so hoch wie bei Hannover 96 (66 Prozent) und dem HSV (65 Prozent).

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