Bundesliga

Ingolstadt will Revanche für die Rekord-Niederlage

Köln - In den vergangenen drei Jahren gewann Hannover 96 nur ein Bundesliga-Spiel mit mehr als drei Toren Differenz: Das Hinspiel gegen den FC Ingolstadt mit 4:0. Umgekehrt verlor der FCI in der Bundesliga nie höher als im Hinspiel. Jetzt wollen die Oberbayern Revanche.

    In der Geschichte der Bundesliga ist noch nie eine Mannschaft abgestiegen, die nach 30 Spieltagen in der oberen Tabellenhälfte stand wie aktuell Ingolstadt (derzeit Neunter).

    Nach zuvor sechs Spielen in Folge ohne Sieg gelang Hannover am vergangenen Freitag gegen Mönchengladbach wieder ein Dreier. Noch haben die 96er eine ganz kleine Chance auf den Klassenerhalt.

    Bei einer eigenen Niederlage beim FCI ist 96 allerdings garantiert abgestiegen (zum fünften Mal nach 1974, 1976, 1986 und 1989).

    Unter Daniel Stendel holte 96 in vier von sechs möglichen Punkten. In einer Woche Stendel gab es mehr Punkte als in drei Monaten Schaaf (drei).

    Die beiden schwächsten Offensiven messen sich in Ingolstadt, sowohl Hannover als auch der FCI erzielten pro Spiel durchschnittlich nicht einmal ein Tor.

    Hannover erzielte 26 Tore – Clubnegativrekord nach 30 Spieltagen, der FCI traf 27 Mal.

    Beide haben schlechte Trefferquoten, benötigten etwas weniger (Hannover) beziehungsweise etwas mehr (FCI) als 13 Torschüsse, um einmal zu treffen.

    Zuletzt ging es allerdings bei beiden Offensiven aufwärts, 96 traf unter Stendel in beiden Spielen doppelt, Ingolstadt erzielte zumindest in den jüngsten sechs Heimspielen durchschnittlich zwei Tore pro Spiel.

    Hannover gab mit die wenigsten Torschüsse nach Kontern ab, der FCI erzielte nur ein Kontertor (Ligaminus).

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