Die Mainzer sind saisonübergreifend seit neun Heimspielen unbesiegt, das ist ligaweit die längste Serie (sieben Siege/zwei Unentschieden). Ein Sieg gegen Nürnberg würde den FSV auch an die Spitze der Heimtabelle bringen - außerdem würden die Mainzer erstmals in ihrer Bundesliga-Geschichte fünf Heimsiege in Folge feiern.

  • Beide Teams trafen vergangene Saison noch in Liga 2 aufeinander. In Nürnberg gab es ein 0:0, der FSV gewann sein Heimspiel mit 2:0. Insgesamt spricht die Bilanz (alle Wettbewerbe) mit 14:9 Siegen aber für Nürnberg (fünf Remis).

  • Die Nürnberger konnten saisonübergreifend keines ihrer letzten acht Auswärtsspiele gewinnen (vier Unentschieden/vier Pleiten). Auch das ist ligaweit die längste (Negativ-)Serie.

  • Kein Bundesliga-Team hat eine derart gute Chancenverwertung wie Mainz. 21,4 Prozent der nicht geblockten Schüsse landeten im Netz des Gegners. Auch bei der Schussgenauigkeit (53,6 Prozent) liegt der FSV auf Platz 1.

  • Beide Teams verloren nach eigener 1:0-Führung noch kein Spiel (Mainz fünf, Nürnberg drei). Bei Rückständen trennen sich die Wege: Mainz holte nach Rückständen noch acht Punkte (Ligahöchstwert), während Nürnberg von sieben Partien, in denen man in Rückstand geriet, sechs verlor und nur ein Remis holte.

  • Der FSV schlägt aus dem Spiel heraus die drittgenauesten Flanken der Bundesliga (27,2 Prozent) und erzielte schon acht Tore nach Flanken - nur Wolfsburg (neun) traf öfter nach Flanken.

  • Mit 1,64 Punkten pro Spiel ist Mainz-Coach Thomas Tuchel bisher deutlich besser unterwegs als Jürgen Klopp (1,13) in seiner Zeit bei Mainz. Allerdings holte auch Klopp in seiner ersten Bundesliga-Saison mit dem FSV 18 Punkte aus den ersten elf Spielen.

  • Andreas Ivanschitz (Mainz) ist nach elf Spieltagen mit elf Scorerpunkten der Topscorer der Bundesliga. Nur Kießling (sieben) traf häufiger als der Österreicher (sechs), mit seinen fünf Assists kann nur Barnetta mithalten.

  • Sowohl Nürnberg (Dominic Maroh, 2. Platz, 74,1 Prozent und Andreas Wolf, 8. Platz, 70,3 Prozent) als auch Mainz (Niko Bungert, Rang 5, 72,1 Prozent und Nikolce Noveski, 9. Rang, 70,3 Prozent) haben gleich zwei Zweikämpfer unter den Top 10 der Bundesliga.

  • Tim Hoogland hat nach drei Treffern in den letzten beiden Partien bereits vier Saisontore auf dem Konto. Kein anderer Abwehrspieler ligaweit konnte häufiger als zwei Mal einnetzen.