Köln - Aktuelle Form, personelle Situation und alle wichtigen Statistiken: Hier finden Sie - dank täglicher Updates immer aktuell - alles zum Spiel VfB Stuttgart gegen SV Werder Bremen (ab 17:00 Uhr im Liveticker).

5 Fakten zum Spiel:

  • Stuttgart gewann das letzte Heimspiel gegen Frankfurt, zwei Heimsiege in Serie gab es letztmals vor einem Jahr in der ersten Amtszeit von Huub Stevens.

  • Werder gewann nur eins der letzten sechs Spiele und blieb zuletzt drei Mal in Folge sieglos. Allerdings: Vier Spiele ohne Sieg gab es unter Trainer Viktor Skripnik noch nie.

  • Der VfB ist seit fünf Spielen gegen Werder sieglos. Den letzten Sieg in diesem Duell feierte der VfB fast auf den Tag genau vor drei Jahren, beim damaligen 4:1-Heimsieg am 13. April 2012 schnürte Martin Harnik einen Doppelpack.

  • Werder testet den Tabellenkeller, nach der Partie gegen Stuttgart geht es für die Bremer gegen den HSV und dann nach Paderborn.

  • Vor dem Hinspiel war Werder noch Tabellenletzter, übergab die Rote Laterne aber nach einem 2:0-Sieg an die Schwaben.

Das sagen die Trainer:

Huub Stevens

"Wir konzentrieren uns auf den nächsten Gegner und analysieren diesen. Wir wissen, was Bremen für eine Qualität hat. Wir dürfen nicht überheblich sein, aber müssen auch keine Angst haben. Die Mannschaft hat Schritte nach vorne gemacht."

Viktor Skripnik

"Das erste Mal seit Jahren haben wir eine Situation, in der wir etwas ruhiger arbeiten können. Das Spiel kann ein Knackpunkt sein. Wir wollen alles geben, um drei Punkte zu holen."

Voraussichtliche Aufstellungen:

VfB Stuttgart

Tor: Ulreich

Abwehr: Klein, Rüdiger, Niedermeier, Hlousek

Mittelfeld: Gentner, Serey Die, Harnik, Maxim, Werner

Sturm: Ginczek

Werder Bremen

Tor: Wolf

Abwehr: Gebre Selassie, Galvez, Vestergaard, Sternberg

Mittelfeld: Bargfrede, Fritz, Junuzovic, Öztunali

Sturm: Selke, Di Santo

Sie werden fehlen:

VfB Stuttgart: keine Ausfälle bekannt

SV Werder Bremen: Prödl (5. Gelbe Karte), Garcia (Knieprobleme), Zander (Reha-Training), Lorenzen (Knieprobleme), Caldirola (im Training umgeknickt), Busch (Muskelfaserriss)

Schiedsrichter:

Günter Perl (SR)
Thomas Stein (SR-A. 1)
Michael Emmer (SR-A. 2)
Robert Kempter (4. Offizieller)

Aktuelle Form:

VfB Stuttgart: Der Sieg vor zwei Wochen gegen die Eintracht hat Hoffnungen in Schwaben geweckt. Gegen Wolfsburg gab es aber gleich wieder den Dämpfer (1:3), obwohl der VfB lange Zeit sehr gut mithalten konnte.

SV Werder Bremen: Der Bremer Aufschwung ist in Stocken geraten. Nachdem die Hanseaten vom 17. bis 21. Spieltag fünf Siege in Folge hinlegten, haben sie seitdem nur noch einmal gewonnen. Vor allem die beiden jüngsten Remis gegen Köln und Mainz haben Boden gekostet im Rennen um Europa.

Spieler im Fokus:

Fin Bartels

© getty

Im Hinspiel gegen den VfB machte Fin Bartels alles klar. Mit seinem Treffer zum 2:0 für den SV Werder Bremen sorgte der Mittelfeldmann für den zweiten Bremer Sieg in Folge. Insgesamt traf Bartels in der Hinrunde vier Mal, steuerte noch drei Torvorlagen bei. Doch im neuen Jahr läuft es für den 28-Jährigen noch nicht wie geplant: Kein Tor, nur ein Assist. Gegen den VfB möchte er wieder an die Form der Vorrunde anknüpfen. Bremen hätte es dringend nötig, denn in den jüngsten drei Spielen gelang den Werderanern nur ein Treffer.

Ein Sieg ist garantiert, wenn...

Für den VfB Stuttgart?... Martin Harnik auf Torejagd geht. Der Ex-Bremer erzielte in seinen jüngsten sechs Duellen mit Werder vier Tore.

Für den SV Werder Bremen?... Zlatko Junuzovic zum ruhenden Ball antritt. Der Österreicher schlug ligaweit die meisten Standards zu Toren. Da kommt die nach Standards anfälligste Mannschaft der Liga aus Stuttgart gerade recht (der VfB wurde 17 Mal nach Standards überwunden).

Die historische Bilanz:

Der Statistik-Teamvergleich:

Rückblick: Werder gibt rote Laterne ab

Dieses Spiel macht Stuttgart Hoffnung:

13.04.2012 VfB Stuttgart - SV Werder Bremen 4:1 (2:1)

Innerhalb von 16 Minuten machen die Schwaben am 31. Spieltag der Saison 2011/12 aus einem 0:1 ein 3:1, der Ex-Bremer Martin Harnik trifft dabei doppelt. Stuttgart festigt damit seine Ambitionen auf die Europa League.

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