Bundesliga

Nachbarschaftsduell soll Hoffenheims 1:7-Trauma vergessen machen

1899 Hoffenheim muss beweisen, dass es die erste Niederlage unter Markus Babbel und die höchste Bundesliganiederlage überhaupt (1:7 bei den Bayern) verkraftet hat und im Derby gegen Stuttgart mindestesn einen Punkt holen.

    Der VfB verlor nur eines der letzten sechs Spiele und hat sich somit nach den beiden Auftaktniederlagen zu Jahresbeginn gefangen.

    Der VfB ist gegen Hoffenheim noch ungeschlagen - von den aktuellen Bundesligisten wurde sonst auch nur gegen Augsburg nie verloren.

    Nur gegen Saarbrücken bestritten die Schwaben mehr Bundesliga-Spiele, ohne ein Mal zu verlieren (acht Partien).

    In vier der acht Pflichtspiele gegen Hoffenheim geriet der VfB mit 0:1 in Rückstand, verloren wurde aber nie.

    Vier der sieben Bundesliga-Duelle zwischen 1899 und dem VfB endeten mit einem Remis - gegen kein anderes Team spielte Hoffenheim so oft unentschieden wie gegen den VfB.

    Stuttgart geht mit drei Punkten Vorsprung ins Spiel um die Nummer Eins im Ländle.

    Hoffenheim ist auf Rekordjagd: Noch nie gab es in der kompletten Bundesliga-Historie für ein Team acht Heimremis in Folge - das ist für 1899 nun möglich.

    VfB-Filiale: Markus Babbel war einst Spieler und Trainer beim VfB Stuttgart, sieben Spieler von Hoffenheim wurden mehr oder weniger beim VfB Stuttgart ausgebildet.

    Umgekehrt lief es bei Vedad Ibisevic, der bis Ende Januar noch für 1899 stürmte. Er ist Rekordtorjäger der Kraichgauer (43 Tore).

    Ryan Babel traf seit 18 Spielen nicht mehr - in München nahm ihm Luiz Gustavo die Arbeit ab.

    MIt seiner Einwechslung in München wurde Hoffenheims Sandro Wieser zum ersten Liechtensteiner in der Bundesligageschichte. "Exoten" haben durchaus schon Bundesliga-Geschichte geschrieben: Der einzige Neuseeländer, Wynton Rufer, traf immerhin 59 Mal in 174 Bundesliga-Spielen.

    Stuttgart erzielte mehr als doppelt so viele Tore nach Standards (15) wie Hoffenheim (sieben).