München - Manche Fußballer schaffen es nicht nur, sich mit Toren und Erfolgen im Gedächtnis der Fans zu verewigen. Auch ihre Äußerungen gehören zu den interessanten Anekdoten einer jeden Saison.

bundesliga.de hat die Sprüche der Spieler, Trainer und Experten aus der Hinrunde gesammelt.

"Ich bleibe bis zur Meisterschaft."

Trainer-Manager Felix Magath von Schalke 04 beim "SPORT1-Doppelpass" auf die Frage, ob er daran denke, bei weiterem Misserfolg aufzugeben.

"Letzter Spieltag."

Bayern Münchens Trainer Louis van Gaal im "Aktuellen Sportstudio" auf die Frage, wie lange sein Team braucht, um den Tabellenführer Borussia Dortmund einzuholen.

"Gebt mir ein Spitzenreiter! Gebt mir ein 21 Punkte!"

Der Mainzer Erfolgstrainer Thomas Tuchel heizt den Fans mit einem Megaphon auf dem Zaun ein.

"Ein 0:5 mache ich nicht mehr mit."

Schalkes Torwart Manuel Neuer nach dem 2:0 gegen Bayern München auf die Frage, ob er einen weiteren Rückschlag wie den vor einer Woche in Kaiserslautern ausschließen könne.

"Wir müssen weg - zur Krisensitzung..."

Der Mainzer Manager Christian Heidel voller Ironie nach dem 0:1 beim SC Freiburg.

"Habt ihr eine Disco dabei?"

Hannovers Trainer Mirko Slomka wundert sich über die wummernden Bässe aus der St.-Pauli-Kabine.

"In der ersten Halbzeit haben wir überragend gespielt, am Ende war es zum Kotzen."

Bayern Münchens Stürmer Mario Gomez zum 3:3 in Mönchengladbach.

"Das war ich vielleicht früher mal, so mit 17 oder 18."

Trainer Jürgen Klopp von Borussia Dortmund nach dem vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze auf die Frage, ob er ein "Mann für eine Nacht" sei.

"Wenn die Dortmunder bei dem Abstand nicht Meister werden, dann werden sie es nie mehr."

Bayer Leverkusens Kapitän Simon Rolfes zum großen Vorsprung von Borussia Dortmund am 13. Bundesliga-Spieltag.

"Ich hole mir relativ viel Tönung für die Haare, damit man die grauen nicht sieht."

Vorstandsboss Stefan Kuntz vom 1. FC Kaiserslautern auf die Frage nach dem weiteren Vorgehen nach dem 1:2 in Freiburg - der fünften FCK-Pleite in Folge.

"Früher habe ich 20 Elfmeter reingemacht - jetzt zwei Mal nicht. Beim nächsten Mal kann gerne ein anderer probieren. Ich muss nicht schießen. Wenn einer will, kann er es gerne machen."

Bremens Torsten Frings nach seinem verschossenen Foulelfmeter in Wolfsburg.