München - Im Windschatten der Bundesliga-Jubiläumssaison startete die Virtuelle Bundesliga am Montag in ihre erste Spielzeit. Das neue Feature in FIFA 13 von EA SPORTS konnte direkt am ersten Tag mehr als 30.000 User in seinen Bann ziehen.

Im Weltfußball wird über Themen wie das Financial Fairplay diskutiert, um die Chancengleichheit im Clubfußball zu erhöhen. In der Virtuellen Bundesliga hat jeder der 18 Bundesliga-Clubs tatsächlich dieselbe Chance auf den Titel. Jeder Kader ist hier gleich stark, egal wie namhaft die Teams besetzt sind.

Bundesliga-Stars brennen auf die Virtuelle Bundesliga



Diese Idee kommt nicht nur bei den Gamern sehr gut an. Vielleicht gewinnt Gerald Asamoah auf diesem Weg den Titel, den er mit Schalke 04 2001 so knapp verpasst hat. Auf seiner Facebook-Seite posiert der Angreifer der SpVgg Greuther Fürth mit Fifa 13 und postet seinen Fans: "Endlich habe ich das neue FIFA 13 in der Hand. Ich hoffe, dass wir uns mal in der Virtuellen Bundesliga sehen oder bei einem Online-Spiel aufeinandertreffen!"

Asamoah ist nicht der einzige Bundesliga-Profi, der in diesem Jahr zweigleisig auf Punktejagd ist. "Ich freue mich besonders auf die Virtuelle Bundesliga", schreibt Freiburgs Oliver Baumann auf Facebook über FIFA 13. Auch Moritz Leitner, Deutscher Meister und Pokalsieger mit Borussia Dortmund, ist heiß auf den neuen Spielmodus: "Jetzt kann die Virtuelle Bundesliga mit FIFA 13 los gehen. Wer ist noch dabei?"

Chance auf ganz besonderes Double



Auf jeden Fall Nils Petersen von Werder Bremen und Marc-Andre ter Stegen von Borussia Mönchengladbach. "Ich hoffe, wir "sehen" uns in der Virtuellen Bundesliga. Ich bin schon heiß drauf", teilt Petersen via Facebook mit. Auch ter Stegen freut sich auf packende Duelle.

Welcher der Profis auch virtuell zur Fußballelite zählt, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Vielleicht gewinnt Moritz Leitner in dieser Saison ein Double der ganz besonderen Art. Für die meisten Bundesliga-Stars wird bei der großen Resonanz der Virtuellen Bundesliga die "echte" Meisterschaft wohl das realistischere Ziel bleiben.