Darmstadts Fabian Holland lässt seinem Gegenspieler im Laufduell keine Chance - © © imago
Darmstadts Fabian Holland lässt seinem Gegenspieler im Laufduell keine Chance - © © imago
Bundesliga

Lilien mit 3:1-Sieg im vorletzten Test

Aschaffenburg - Der SV Darmstadt 98 hat sein Testspiel bei Regionalligist Viktoria Aschaffenburg mit 3:1 (1:0) gewonnen. Im vorletzten Duell vor dem Pflichtspielstart markierten Tobias Kempe (38.) per Elfmeter und Marco Sailer (53./76.) die Tore für die Lilien.

Sulu holt Elfer heraus

Vor 4132 Zuschauern begann die Partie schwungvoll. Nach drei Minuten wurde Aschaffenburgs Bari beim Torschuss von Aytac Sulu rechtzeitig gestört, im Gegenzug zwang Fabian Holland Viktoria-Keeper Steigerwald zur ersten Parade.

Noch näher am ersten Tor war Stoh-Engel, dessen Torschuss ein Aschaffenburger auf der Linie rettete (8.). Die Lilien kontrollierten in der Folge das Geschehen und waren fast durchgänig in Ballbesitz. Die bist dato größte Chance zur Führung bot sich in der 22. Minute. Stroh-Engel wurde im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht, setzte den fälligen Elfmeter aber an den Pfosten.

Das forderte die Gastgeber auf, wieder mutiger zu agieren. Erst verzog Gerhart aus zentraler Distanz (29.), Bari traf drei Minuten später nur das Außennetz. In die gute Phase des Regionalligisten hinein zeigte Schiedsrichter Simon Marx in der 38. Minute erneut auf den Elfmeterpunkt. Diesmal holte Aytac Sulu den zweiten Strafstoß für die Lilien heraus. Tobias Kempe schnappte sich den Ball und verwandelte links unten zur Führung.

Aschaffenburg zeigte sich aber keineswegs geschockt und schrammte beim Kopfball von Galm nur haarscharf am Ausgleich vorbei (41.). Das letzte Wort im ersten Durchgang gehörte jedoch dem Torschützen. Einen Freistoß von weit links außen drehte Kempe auf die lange Ecke, doch das Leder klatschte nur an den Pfosten.

Bei den Lilien kamen nur Platins, Gorka, Stark und Ech-Chad wieder aus der Kabine. Dafür standen Caldirola, Stegmayer, Jungwirth, Heller, Rosenthal, Rausch und Sailer auf dem Feld. Das frische Personal musste zunächst eine große Möglichkeit durch Wolfert mit ansehen, der aus zehn Metern freistehend das Tor verfehlte.

Sailer setzt Schlusspunkt

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