Köln - Für mehrere Bundesliga-Teams geht es nach dem 22. Spieltag direkt weiter mit einer englischen Woche. Am Mittwoch duellieren sich vier Bundesliga-Teams im Viertelfinale des DFB-Pokals, darunter Titelverteidiger FC Bayern München.

Hamburger SV - Borussia M'gladbach (Mi, 18.30 Uhr)

Der Hamburger SV will die Chance nutzen, vor heimischer Kulisse die 0:8-Pleite beim FC Bayern München in der Bundesliga wieder geradezurücken. Cheftrainer Markus Gisdol weiß um diese Chance und bemüht den Blick nach vorne: "Wir haben das Bayern-Spiel deutlich und klar besprochen. Jetzt müssen wir nach vorne schauen. Die Saison hat noch drei Monate und da bleibt keine Zeit, um einem Ergebnis nachzutrauern.“

Dieter Hecking, Trainer von Borussia Mönchengladbach, freute sich zuletzt. "Es war eine tolle Woche für uns", sagte der 52-Jährige nach dem Weiterkommen in der Europa League und dem 2:0-Erfolg in der Bundesliga gegen den FC Ingolstadt. Nun soll es für die Fohlenelf auch im Pokal ins Halbfinale gehen.

Video: So lief das letzte S04-Spiel in München

FC Bayern München - FC Schalke 04 (Mi, 20.45 Uhr)

Die Münchener kommen mit dem Schwung des deutlichen 8:0 gegen den Hamburger SV in der Bundesliga. "Die Schalker sind gut drauf und haben ihre Leistungen gebracht in der letzten Zeit“, sagt Manuel Neuer in den FC Bayern.tv-News. "Wir haben Schalke jetzt erst zuhause erlebt und wussten vorher, dass es ein schwieriges Spiel wird. So erwarten wir sie auch im Pokal." Und zwar äußerst agil. Die Königsblauen landeten nach einer engagierten Vorstellung einen Achtungserfolg und freuten sich über ein 1:1. Dieses Ergebnis wird diesmal nicht reichen. Dennoch ist die Vorfreude bei Sportvorstand Christian Heidel riesengroß: "Die Partie müssen wir so angehen wie ein Endspiel. Wir haben beim 1:1 in der Bundesliga gezeigt, wie man gegen den FC Bayern erfolgreich sein kann. Das müssen wir wiederholen und den Münchnern Paroli bieten.“

Ein gutes Gefühl gibt dem 53-Jährigen die Tatsache, dass der FC Schalke 04 im Februar kein einziges Spiel verloren hat und wettbewerbsübergreifend seit mittlerweile sieben Pflichtspielen ungeschlagen ist. Allerdings erklärt er auch: „Für die Serie können wir uns nichts kaufen. Es ist natürlich schön, wenn man nicht verliert. Aber noch schöner ist es, wenn man dreifach punktet. Die Unentschieden helfen uns nicht, um da hinten rauszukommen.“ In der Allianz Arena würde ein Remis nach 90 Minuten zumindest eine Verlängerung bedeuten. „Und dann“, sagt Heidel, „kann alles passieren. Ich traue uns aber auch zu, dort in der regulären Spielzeit zu gewinnen. Im Jahr 2011 hat Schalke als Außenseiter auch in München gewonnen. Warum denn nicht noch einmal …?“

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