Altin Lala ist nicht mehr aus Hannover wegzudenken. Seit zehn Jahren spielt er für 96 und die Fans zählen den "Kampfzwerg" schon längst zu ihren großen Lieblingen.

Im Veldener Trainingslager äußerte sich der kleine Albaner im Interview auf der Webseite des Vereins zu seiner Zeit bei den Niedersachsen und den Zielen mit Hannover.

Frage: Zehn Jahre bei einem Verein. Das ist heute alles andere als selbstverständlich. Wie erklären Sie sich das?

Altin Lala: Hannover ist eine Fußballstadt und das merkt man überall. Wir sind aufgestiegen, der Verein ist gewachsen, das Umfeld stabil aufgebaut und Hannover ist eine sehr schöne Stadt. Ich fühle mich wohl und ich weiß, was ich bei 96 habe - da kommt viel zusammen. Dazu kommt, dass wir einen Präsidenten haben, der immer für Konstanz und Ruhe im Verein gesorgt hat, was nicht selbstverständlich ist. Wenn ich noch einmal von vorne anfangen könnte, dann wäre mein Weg sicherlich der gleiche gewesen.

Frage: Wie würdest Du das Saisonziel für 2008/09 deffinieren?

Lala: Wir wollen in dieser Saison das gute Resultat aus der letzten Spielzeit übertreffen. Das ist erstmal unser größtes Ziel. Von der Qualität her sind wir jedenfalls jetzt schon ein ganzes Stück besser und wenn man gut aus der Vorbereitung kommt, dann ist eine Menge möglich, auch wenn wir im letzten Jahr gut vorgelegt haben.

Frage: Wie sehen Sie den Konkurrenzkampf im Team? Auch Sie könnten betroffen sein, denn es gibt einige Kollegen, die Ihre Position auch spielen können. Dazu kommt, dass Sie in der neuen Saison wahrscheinlich nur noch mit einem Sechser spielt.

Lala: Ich denke, dass man einfach auf Dauer sein Bestes geben muss. Dann spielt man auch. Wir haben viele gute Spieler im Kader und davon will natürlich jeder auf dem Platz stehen. Man muss immer dran bleiben und arbeiten. Auf meiner Position braucht man viel Erfahrung und muss wissen, dass man für die Mannschaft rackern muss und selber nicht glänzen kann. Ich habe mal gehört, dass man, wenn man als Sechser nicht auffällt, seine Arbeit gut gemacht macht. Für den Trainer ist die Arbeit durch die vielen guten Spieler schwieriger und einfacher zugleich geworden. Schwer ist, dass er sich zwischen den Spielern entscheiden muss. Einfach ist, dass er für das Taktische viele gute Lösungen hat und jeden ohne Bedenken einsetzen kann.