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xGoals: Die unwahrscheinlichsten Tore im Dezember 2020

Im Dezember sind in der Bundesliga wieder mal zahlreiche tolle Treffer gefallen, teils aus spektakulären Positionen - und mit einer geringen Erfolgswahrscheinlichkeit. Hier gibt's die zehn Tore mit dem niedrigsten xGoals-Wert im November!

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Der Dezember war ein guter Monat für Premieren: Lars Stindl traf für Borussia Mönchengladbach erstmals per direkt verwandeltem Freistoß. Die Torwahrscheinlichkeit bei seiner 25-Meter-Rakete gegen Frankfurt: Gerade mal 5,6 Prozent.

Noch minimal schlechter standen die Chancen bei Grischa Prömels erstem Bundesligatreffer im Heimspiel gegen den FC Bayern. Sein Kopfballtor mit einer Wahrscheinlichkeit von 5,4 Prozent ebnete Union Berlin den Weg zu einem verdienten Unentschieden gegen de Rekordmeister.

Das unwahrscheinlichste Tor des Monats schoss Leon Bailey für Bayer Leverkusen. Der xGoals-Wert bei seinem Traum-Schlenzer in den Winkel gegen Hoffenheim betrug nur 2 Prozent.

Das xGoals-Modell weist die Torerzielungswahrscheinlichkeit jedes Abschlusses aus. Die Torwahrscheinlichkeit wird hierbei nach jedem Torschuss in Echtzeit berechnet, sodass Informationen über den Schwierigkeitsgrad des Schusses und die Wahrscheinlichkeit eines Treffers vorliegen.

Das Besondere an den xGoals-Werten ist, dass nicht wie sonst üblich nur die Position des Schützen berücksichtigt wird, sondern eine Vielzahl von Trackingdaten in die Berechnung mit einfließen - unter anderem die Distanz und der Winkel zum Tor, die Bewegungsgeschwindigkeit des Schützen, die Zahl der Gegenspieler zwischen Ball und Tor und die Torabdeckung durch den Torwart. Grundlage für das xGoals-Modell sind historische Daten von rund 40.000 Torschüssen.