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Intensitätsmaschine VfL Wolfsburg in der Taktikanalyse

Der VfL Wolfsburg befindet sich als Tabellendritter mit 38 Punkten auf Champions-League-Kurs, drei Zähler vor dem Fünften Leverkusen. Trainer Oliver Glasner hat die Wölfe überraschend zu einem Champions-League-Aspiranten entwickelt. Die drei neuen Bundesliga-Match-Facts-Werte "Most Pressed Player", "Angriffszonen" und "Realformation: Trends" zeigen, wie ihm das gelungen ist.

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Hohe Intensität prägt das Wolfsburger Spiel. Kein Bundesliga-Club hat in der bisherigen Saison mehr Sprints (5040 bzw. 252 pro Partie) und mehr intensive Läufe angezogen. Offensiv und defensiv setzen die Niedersachsen auf Pressing.

"Most Pressed Player" Schlager - viel geht über die Außenbahnen

Wie kein zweiter steht Xaver Schlager für das VfL-Spiel. Vorne und hinten sucht der 23 Jahre junge Nationalspieler Österreichs die Zweikämpfe und sorgt so für viele günstige Umschaltmomente mit Überzahlsituationen. Schon sechsmal in dieser Spielzeit war er bei Glasners Mannen der "Most Pressed Player", also der Akteur mit den meisten Drucksituationen in Ballbesitz. Schlager ist aber so spielstark, dass er sich dennoch immer wieder aus kniffligen Lagen befreien und eigene Angriffe einleiten kann.

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Die Angriffe finden bekanntlich in drei Zonen statt, der neue Bundesliga Match Fact "Angriffszonen" unterteilt das letzte Drittel des Spielfelds nochmal in vier vertikale Zonen. Offensiv greifen die Wölfe viel über die Flügelviertel an, probieren es viel mit Flanken: Häufigster Abnehmer der Hereingaben war natürlich Torjäger Wout Weghorst mit 13 Torschüssen nach Flanken, auf mehr kamen in der Liga nur Frankfurts Andre Silva (17) und Bayerns Robert Lewandowski (14).

Das letzte Drittel des Spielfeldes wird in vier vertikale Zonen unterteilt - DFL Deutsche Fußball Liga

Variabel im Angriff

Der dritte neue Bundesliga Match Fact "Realformation: Trends" zeigt, wie sich Grundformationen in bestimmten Phasen verändern. Wolfsburgs 4-2-3-1 wurde etwa am 16. Spieltag gegen Leipzig in der 22. Minute zu einem System mit Dreierkette, wodurch die Niedersachsen auf der linken Außenbahn vorne für eine Drei-gegen-zwei-Situation sorgten.

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Glasner hat seine Mannschaft durch taktische Finesse zu einem Spitzenteam mit großer Chance auf die Champions League gemacht. Mittlerweile würde es wohl nur noch wenige verwundern, wenn der VfL am Ende der Saison auf Rang zwei, drei oder vier landen würde.