München - Der FC Bayern München hat der Konkurrenz in der abgelaufenen Spielzeit Grenzen aufgezeigt und sich zum 26. Mal zum Bundesliga-Meister gekrönt. In der Premierensaison von Trainer Carlo Ancelotti zeigten die Münchner vor allem starke Nerven, wenn die Verfolger die Muskeln spielen ließen.

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Die Bayern drehten 2016/17 gleich zu Beginn auf: Ein hart erkämpfter Erfolg im Supercup gegen Dauerkonkurrent Borussia Dortmund, ein beeindruckendes 6:0 am 1. Spieltag gegen den SV Werder Bremen, insgesamt fünf Bundesliga-Siege zum Einstand in die Spielzeit - nie zuvor startete ein neuer FCB-Coach so erfolgreich wie Ancelotti. Am Ende feierte der Italiener die fünfte bayrische Meisterschaft in Folge, sang auf dem Rathausbalkon des Münchner Marienplatzes für die Anhänger.

Im schwersten Moment stark

15 Punkte Vorsprung wies der FC Bayern in der Abschlusstabelle auf. Dabei war durchaus Feuer drin im Kampf um den Bundesliga-Titel: RB Leipzig meldete sich eindrucksvoll unter den Spitzenclubs an, eroberte vom Rekordmeister am 11. Spieltag die Tabellenführung - nachdem dieser im Klassiker beim BVB den Kürzeren zog. Als es dann brenzlig wurde, zeigte die Mannschaft von der Säbener Straße aber ihre Stärke, gewann nach der Niederlage in Dortmund sieben Partien in Serie, blieb 15 aufeinanderfolgende Duelle ungeschlagen. Der Höhepunkt: ein 3:0 im direkten Vergleich mit Leipzig kurz vor Weihnachten 2016.

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So legten die Bayern im schwersten Moment der Saison den Grundstein für den großen Erfolg. Auch in der Rückrunde zeigten sie in den harten Spielen, warum sie sich den Titel verdienten: mit einem 4:1 am 28. Spieltag gegen den BVB und einem spektakulären 5:4 am 33. Spieltag bei RB. In enorm starker Bundesliga-Konkurrenz ragten die Münchner heraus.