Zusammenfassung

  • Der VfL Wolfsburg feierte den ersten Bundesliga-Sieg seit knapp einem Vierteljahr und den ersten Heimsieg seit sieben Monaten.

  • Yunus Malli schnürte seinen ersten Doppelpack im VfL-Dress.

  • Freiburg lief 128,8 Kilometer, neuer Bundesliga-weiter Saisonrekord.

Wolfsburg - Der Knoten ist geplatzt! Nach sieben Unentschieden in Folge holt der VfL Wolfsburg unter Trainer Martin Schmidt den ersten Sieg. Die Wölfe schlagen den SC Freiburg mit 3:1 und verschaffen sich Luft im Abstiegskampf. Für den ersatzgeschwächten Gast aus Freiburg war es ein gebrauchter Tag: Trotz engagierter Vorstellung erspielten sich die Breisgauer zu wenige Torchancen und brachten den VfL in keiner Phase schwer in Bedrängnis.

FANTASY HEROES: Malli (19 Punkte), Gerhardt (18), Didavi (13).

Schon in der dritten Minute konnten die 23.774 Zuschauer erstmals jubeln. Nach umsichtiger Vorarbeit von Yunus Malli drückte Yannick Gerhardt den Ball aus kurzer Distanz über die Linie, allerdings leicht abgefälscht.

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Das 2:0 in der 29. und das 3:1 in der 70. Minute besorgte Malli dann selbst. Nach präzisem Pass von Daniel Didavi stand der Mittelfeldspieler zunächst frei vor Freiburgs Torhüter Alexander Schwolow und konnte sich die Ecke quasi aussuchen.

Starkes Spiel: Tisserand hielt hinten dicht und sorgte immer wieder für Offensivakzente.
Starkes Spiel: Tisserand hielt hinten dicht und sorgte immer wieder für Offensivakzente. © imago / regios24

Zum Endstand traf der Techniker nach Pass von Maximilian Arnold. In diesem Moment entlud sich die Anspannung bei VfL-Coach Schmidt in einem wahren Urschrei. Zwischenzeitlich war der eingewechselte Bartosz Kapustka für den SCF erfolgreich gewesen (68.).

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"Wir müssen noch geschlossener auftreten und weiter klar und ehrlich miteinander umgehen" Julian Schuster (SC Freiburg)

Insbesondere in der ersten Halbzeit waren die Gäste zu harmlos nach vorne. Auch nach den beiden Gegentreffern wagten sie sich nur zögerlich Richtung Wolfsburger Strafraum. VfL-Torwart Koen Casteels hatte lediglich einige Rückpässe zu verarbeiten und wenige Flanken abzufangen. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Zwei Glanzparaden von Schwolow binnen weniger Sekunden in der 54. Minute verhinderte die Vorentscheidung zugunsten der Norddeutschen.

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"Leider haben wir den Rekord nicht gepackt. Nein, wir sind natürlich überglücklich, dass diese Remis-Serie zu Ende ist" Yannick Gerhardt (VfL Wolfsburg)

120 Sekunden später köpfte Didavi in aussichtsreicher Position knapp am linken Torpfosten vorbei. Auch in der Folgezeit diktierte der VfL das Geschehen auf dem regendurchweichten Rasen. Bezeichnenderweise kam Freiburg erst in der 62. Minute zum ersten Eckball, aber auch daraus entwickelte sich keine Torgefahr. Malli und Didavi waren dank ihrer klugen Spiellenkung die herausragenden Akteure bei den Wölfen. Keeper Schwolow verhinderte für die Breisgauer eine höhere Niederlage.

Quelle: SID

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SPIELER DES SPIELS: Yunus Malli

Yunus Malli gab vier Torschüsse ab (kein Spieler mehr) und schnürte seinen ersten Doppelpack im VfL-Dress. Zudem bestritt er die zweitmeisten Zweikämpfe bei den Wolfsburgern (24), von denen er gute 54 Prozent für sich entschied.

Die frühe Führung: Gerhardt sorgt unter Bedrängnis für das 1:0.
Die frühe Führung: Gerhardt sorgt unter Bedrängnis für das 1:0. © imago / regios24
Nur wenige Offensivaktionen: Der SC kommt kaum gefährlich nach vorne.
Nur wenige Offensivaktionen: Der SC kommt kaum gefährlich nach vorne. © imago / Hübner
Die Entscheidung: Mit seinem Doppelpack bringt Mall seine Wölfe auf die Siegerstraße.
Die Entscheidung: Mit seinem Doppelpack bringt Mall seine Wölfe auf die Siegerstraße. © imago / Hübner
VfL-Jubel: Didavi und Gerhardt feiern das 1:0. Beide zeigen eine starke Partie!
VfL-Jubel: Didavi und Gerhardt feiern das 1:0. Beide zeigen eine starke Partie! © imago / Hübner