Zusammenfassung

  • Der SC Freiburg siegt beim bislang ungeschlagenen VfL Wolfsburg mit 3:1 (2:0).
  • Nils Petersen trifft erstmals gegen die Wölfe - nur Leipzig fehlt in seiner Sammlung.
  • Neuzugang Roland Sallai: Ein Tor, ein Assist.

Wolfsburg - Mit seinem ersten Auswärtssieg in diesem Jahr hat sich der SC Freiburg spektakulär aus der Bundesliga-Abstiegszone verabschiedet. Die Breisgauer setzten sich dank eines couragierten Auftritts beim bislang ungeschlagenen VfL Wolfsburg absolut verdient mit 3:1 (2:0) durch.

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FANTASY HEROES: Admir Mehmedi (15 Punkte ), Alexander Schwolow (14), William (12)

Ein Kopfball des völlig freistehenden Roland Sallai in der siebten Minute bedeutete die Führung für die Gäste. Ebenfalls per Kopf erhöhte Nils Petersen in der 21. Minute, Sekunden zuvor war der Torjäger mit einem Foulelfmeter am Wolfsburger Torhüter Koen Casteels gescheitert.

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Für den dritten Freiburger Treffer sorgte Kapitän Mike Frantz fünf Minuten nach Wiederbeginn. Admir Mehmedi (61.) gelang mit einem Flachschuss das Wolfsburger Ehrentor.

Im Zweikampf: Jerome Roussillon (l.) und Marco Terrazzino.
Im Zweikampf: Jerome Roussillon (l.) und Marco Terrazzino. © gettyimages / John Macdougall

Während die Mannschaft von Trainer Christian Streich auch ohne Leistungsträger Jerome Gondorf (grippaler Infekt) durch gnadenlose Effektivität überzeugte, waren die Aktionen der Platzherren von Ungenauigkeiten im Passspiel und zögerlichem Verhalten vor dem gegnerischen Tor gekennzeichnet.

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"Dass ich zum ersten Mal wieder von Anfang an gespielt habe, freut mich natürlich auch. Und das Ergebnis ist überragend. Wir sind gut gestanden und haben gut umgeschalten - und so dann die Tore gemacht." Robin Koch (SC Freiburg)

Ein Kopfball von VfL-Abwehrchef John Anthony Brooks (10.), der knapp über die Querlatte strich, war die einzige nennenswerte Torgelegenheit der Platzherren in den ersten 45 Minuten. Der Offensive der Norddeutschen fehlte es an Durchschlagskraft, die Freiburger Abwehrreihe hatte wenig Mühe, den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten.

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Erst nach dem Tor von Mehmedi war wieder mehr Bemühen zu erkennen, ein kurzes VfL-Strohfeuer erlosch allerdings nach wenigen Minuten.

SID

Spieler des Spiels: Nils Petersen

Nils Petersen bestritt die meisten Zweikämpfe aller Akteure (45) und erzielte sein erstes Saisontor. Es war überhaupt sein erstes Bundesliga-Tor gegen Wolfsburg; damit hat er nun gegen fast alle der aktuellen Erstligisten getroffen (nur Leipzig fehlt ihm in der Sammlung).

Im Nachsetzen: Nils Petersen trifft nach seinem verschossenen Elfmeter per Kopf.
Im Nachsetzen: Nils Petersen trifft nach seinem verschossenen Elfmeter per Kopf. © gettyimages / John Macdougall
Wolfsburgs Ignacio Camacho setzt sich gegen Freiburgs Nicolas Höfler ein.
Wolfsburgs Ignacio Camacho setzt sich gegen Freiburgs Nicolas Höfler ein. © imago / regios24