Köln - An Urlaub war und ist für die Verantwortlichen der Clubs in den letzten Wochen wahrlich nicht zu denken. Etliche Transfers haben die Bundesligisten bereits getätigt, um ihre Kader für die kommende Saison aufzustellen. Im Transferreport nimmt bundesliga.de die Aktivitäten der einzelnen Clubs unter die Lupe, ordnet die wichtigsten Wechsel ein und sagt, was noch passieren soll.

VfB Stuttgart

Bilanz 2014/15

PlatzToreGegentoreSpielanteileZweikampfquote
(defensiv)
Eingesetzte
Spieler
         
14426048%48%24         

Eine solche Saison will man in Stuttgart so schnell nicht noch einmal erleben. Insgesamt an 16 Spieltagen stand der VfB auf dem letzten Tabellenplatz, überhaupt nur acht Mal rangierten die Schwaben oberhalb der beiden Abstiegs- und des Relegationsplatzes. Erst durch einen Endspurt mit drei Siegen in Folge konnte der Ende November für Armin Veh verpflichtete Coach Huub Stevens die Stuttgarter noch retten. Die zeigten dafür in den letzten Saisonwochen teilweise Traumfußball und einen enormen Kampfgeist - gerade noch rechtzeitig.

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Die wichtigsten Zugänge

Im Tor streiten sich zwei Neue um die Nummer eins: Mitchell Langerak hat sich in der Vorsaison beim BVB zeitweise im Duell mit Weltmeiser Weidenfeller durchgesetzt. Przemyslaw Tyton war zuletzt Stammkeeper beim FC Elche in der spanischen Primera Division. Hoffnungen macht Linksverteidiger Emiliano Insua, der einst beim FC Liverpool Stammspieler und zuletzt bei Rayo Vallecano in Spanien aktiv war. Lukas Rupp hat vergangene Saison in Paderborn sein Können unter Beweis gestellt. Der junge Stürmer Jan Kliment gilt als großes Talent.

Die bedeutendsten Abgänge

Mit Sven Ulreich verliert der VfB einen Topkeeper an den FC Bayern, der allerdings nicht immer unumstritten war. Auch Ersatzmann Thorsten Kirschbaum ist weg (Nürnberg). Schmerzhaft ist sicherlich der Abgang von Mittelfeldmann Oriol Romeu, dessen Ausleihe vom FC Chelsea beendet wurde. Der Spanier war lange Stammspieler, im Saisonendspurt allerdings nur noch Ersatzmann. Gotoku Sakai (zum HSV) und Moritz Leitner (zurück zum BVB) machten jeweils rund die Hälfte der Spiele. Alle anderen Abgänge waren Ergänzungsspieler.

Gibt es noch Bedarf?

© gettyimages / Alex Grimm

Neun Zugängen stehen bisher zehn Abgänge gegenüber, die Zukunft einiger (auch bekannter) Spieler ist zudem ungewiss. Das Gros der Spieler, die im Saisonendspurt für Furore und den Klassenerhalt gesorgt haben, konnte aber gehalten werden. Neu-Coach Alexander Zorniger denkt über eine System-Umstellung nach. Die Spieler dafür sollte er haben.

Anmerkung: Nicht alle Transfers des Clubs werden hier behandelt. Die ausgewählten Spieler waren bei ihren ehemaligen Teams Stammspieler (mehr als 17 Spiele), haben viele Tore erzielt bzw. vorbereitet, oder waren anderweitig (bspw. Kapitän) Leistungsträger ihrer Mannschaften. Alle Transfers der Bundesliga finden Sie hier:

Alle Transfers der Bundesliga in der Übersicht

Die bisherigen Transferreports:

Eintracht Frankfurt

TSG 1899 Hoffenheim

SV Werder Bremen

1. FSV Mainz 05

1. FC Köln

Hannover 96

FC Augsburg

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