Zusammenfassung

  • Der VfB Stuttgart ist unter Tayfun Korkut weiter unbesiegt, mit ihm gab es vier Siege und zwei Unentschieden.

  • Die Leipziger spielten erstmals in dieser Bundesliga-Saison 0:0, auswärts überhaupt zum ersten Mal in der Bundesliga.

  • Stuttgart bleibt zu Hause die beste Defensive der Bundesliga; die Schwaben kassierten in den 13 Bundesliga-Heimspien dieser Saison nur sieben Gegentreffer.

Stuttgart - Vizemeister RB Leipzig verliert im Rennen um die Champions-League-Plätze weiter an Boden. Die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl erreichte beim formstarken VfB Stuttgart nur ein 0:0 und stellte mit dem vierten Bundesliga-Spiel in Folge ohne Sieg einen Club-Negativrekord ein. Stuttgart hingegen ist nun sechs Spiele in Folge ungeschlagen und hat neun Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

FANTASY HEROES: Andreas Beck (13 Punkte) / Willi Orban (13) / Ron-Robert Zieler (10) / Emiliano Insua (10).

In den sechs Spielen unter Coach Tayfun Korkut hat der VfB 14 von 18 möglichen Punkten geholt, nur drei Gegentore kassiert und in dieser Verfassung nichts mehr mit dem Kampf um den Klassenverbleib zu tun. Leipzig muss dagegen nach nur zwei Punkten aus den vergangenen vier Partien so langsam um eine erneute Qualifikation für die Champions League bangen.

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Es entwickelte sich zunächst ein recht ausgeglichenes Spiel mit wenigen Highlights. Beide Teams agierten aus einer guten Ordnung heraus und schränkten die gegnerischen Entfaltungsmöglichkeiten geschickt ein. Ein Augenschmaus war das Ganze allerdings keineswegs.

Beim VfB war das in den letzten Wochen gewachsene Selbstvertrauen zu erkennen. Die Korkut-Elf wirkte dank der starken Innenverteidiger Holger Badstuber und Benjamin Pavard stabil und kombinierte sehr sicher aus der Defensive heraus. Offensiv waren die Aktionen jedoch erst einmal zu unpräzise, um die Sachsen ernsthaft zu gefährden. Der ersten VfB-Torchance von Christian Gentner (25.) ging daher auch ein Lapsus von RB-Torwart Peter Gulacsi voraus.

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"Zu Null ist immer gut. Wir bauen damit unsere Serie aus. Aber wir sind fußballerisch noch nicht so gut, dass wir hier mitspielen können." Holger Badstuber (VfB Stuttgart)

Naby Keita (32.) hatte für den Vizemeister die erste nennenswerte Schusschance, der frühere VfB-Stürmer Timo Werner war dagegen bei Pavard in guten Händen. Als der Nationalspieler (45.+2) einmal frei durchlief, war dann VfB-Schlussmann Ron-Robert Zieler aufmerksam.

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"So wirklich durchschlagskräftig waren wir nicht. Der VfB hat gut verteidigt, und wir haben dagegen nicht die Lösungen gefunden." Timo Werner (RB Leipzig)

Leipzig war in der zweiten Halbzeit die aktivere Mannschaft. Doch die aufmerksame Stuttgarter Abwehr ließ keine Großchancen zu. Die besten Möglichkeiten hatten Gentner (63.) und Mario Gomez (80.) für den VfB.

sid

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Spieler des Spiels: Naby Keita

Naby Keita versuchte viel und zeigte großen Einsatz. Er war an sechs der neun Leipziger Torschüsse beteiligt, zwei Torvorlagen und vier Torschüsse waren jeweils Höchstwert der Partie. Kein Leipziger führte so viele Zweikämpfe, wie Naby Keita (28).

Die Bilder des Spiels

Daniel Ginczek verliert das Kopfballduell gegen Willi Orban
Daniel Ginczek verliert das Kopfballduell gegen Willi Orban © gettyimages / Matthias Hangst
Andy Beck und Ademola Lookman schenken sich nichts
Andy Beck und Ademola Lookman schenken sich nichts © gettyimages / Matthias Hangst
Stuttgarts Erik Thommy im Duell mit Naby Keita und Bernardo
Stuttgarts Erik Thommy im Duell mit Naby Keita und Bernardo © imago / Thomas Frey
Voller Einsatz auf beiden Seiten. Holger Badstuber und Yussuf Poulsen fallen im Zweikampf
Voller Einsatz auf beiden Seiten. Holger Badstuber und Yussuf Poulsen fallen im Zweikampf © imago / MIS