Zusammenfassung

  • Durch den 3:0-Erfolg steht die Eintracht vorübergehend auf dem dritten Rang
  • Ante Rebic erzielte sein erstes Kopfballtor in der Bundesliga
  • Benjamin Pavard war am häufigsten von allen Spielern am Ball (81 Mal).

Stuttgart - Eintracht Frankfurt zeigte zum Auftakt des 10. Spieltages beim VfB Stuttgart ein starkes Spiel und setzte sich verdient mit 3:0 (2:0) durch. Für Stuttgart war es die dritte Niederlage ohne eigenes Tor im dritten Spiel unter Markus Weinzierl.

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FANTASY HEROES: Ante Rebic (20 Punkte), Luka Jovic (16), Sebastien Haller (15)

Sebastien Haller (11.) mit seinem siebten Saisontor, Ante Rebic (32.) und der eingewechselte Nicolai Müller (89.) schossen die vor allem spielerisch überlegene Eintracht zumindest vorübergehend auf Platz drei. Bei konsequenterer Chancenverwertung des Frankfurter Dreizacks um Luka Jovic und die Torschützen hätten die Gäste durchaus höher gewinnen können.

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Bereits in der vierten Minute gab es vor 58.016 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena den ersten Nackenschlag, als Rebic zum vermeintlichen 0:1 traf. Schiedsrichter Sven Jablonski versagte dem Treffer nach Rücksprache mit Video-Assistentin Bibiana Steinhaus aufgrund einer Abseitsstellng zurecht aber die Anerkennung.

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Stuttgart schöpfte dadurch neuen Mut, Pablo Maffeo spielte Mario Gomez frei, doch der verfehlte das Tor freistehend per Kopf (9.).

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Wir machen es uns selber schwer mit diesen frühen Gegentoren. Viele Fehler wiederholen sich bei uns. Wir haben es nicht geschafft, eine Reaktion zu zeigen. Das ist sehr enttäuschend. Christian Gentner, VfB Stuttgart

Frankfurt hatte mit seinem überaus gefährlichen Trio, das erstmals in dieser Saison gemeinsam begann, leichtes Spiel. Frühes Stören der Gäste sorgte für viele Stuttgarter Ballverluste im Aufbau.

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Die Mannschaft hat ein tolles Spiel gemacht und souverän gewonnen. Wir haben 90 Minuten nichts anbrennen lassen und hätten noch das ein oder andere Tor mehr erzielen können. Wir halten den Ball weiter flach. Adi Hütter, Eintracht Frankfurt

Frankfurts Offensivspieler zeichneten folgerichtig für das 0:1 verantwortlich. Rebic setzte sich gegen Holger Badstuber durch und legte für Jovic auf, dessen Schuss Ron-Robert Zieler vor Hallers Füße abwehrte. Auch am 0:2 waren alle drei Angreifer beteiligt: Zieler parierte einen Versuch von Haller, die folgende Flanke von Jovic versenkte Rebic per Kopf.

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Jovic hatte mehrmals (49., 56., 58., 64.) die Vorentscheidung auf dem Fuß. Haller scheiterte an Zieler (66.). Und auch Rebic (79.) vergab.

Frankfurt überließ dem VfB nun weite Teile des Feldes, der VfB versuchte es fortan mit Distanzschüssen, fing sich aber ein weiteres Gegentor durch Müller.

Spieler des Spiels: Ante Rebic

Ante Rebic spielte erstmals von Beginn zurückgezogen hinter zwei Spitzen als sehr offensiver Zehner und nutzte diese Rolle zu vierTorschüssen und den meisten Torschussvorlagen aller Spieler. Mit 31 Sprints riss er immer wieder Lücken in die Stuttgarter Abwehr oder rückte wie bei seinem Treffer entschlossen nach – es war sein erstes Kopfballtor in der Bundesliga, in nur sechs Saisonspielen traf Rebic vier Mal.

Bilder des Spiels

Sebastien Haller schiebt locker zum 1:0 ein...
Sebastien Haller schiebt locker zum 1:0 ein... © gettyimages / Alexander Hassenstein
...und hier bejubelt Haller seinen siebten Saisontreffer für die SGE
...und hier bejubelt Haller seinen siebten Saisontreffer für die SGE © gettyimages / Alexander Hassenstein
Mario Gomez verfolgt Frankfurts Makoto Hasebe
Mario Gomez verfolgt Frankfurts Makoto Hasebe © gettyimages / Alexander Hassenstein
Nicolas Gonzalez setzt sich gegen mehrere Frankfurter durch
Nicolas Gonzalez setzt sich gegen mehrere Frankfurter durch © gettyimages / Alexander Hassenstein
Ante Rebic setzt sich gegen Ron-Robert Zieler durch und markiert das vermeintliche 1:0 - zuvor stand der Kroate allerdings im Abseits, das Tor wird richtigerweise aberkannt
Ante Rebic setzt sich gegen Ron-Robert Zieler durch und markiert das vermeintliche 1:0 - zuvor stand der Kroate allerdings im Abseits, das Tor wird richtigerweise aberkannt © gettyimages / Alexander Hassenstein