Belek - Angeführt vom neuen VfB-Kapitän Serdar Tasci gewann die Mannschaft von Cheftrainer Bruno Labbadia gegen Pakhtakor Taschkent aus Usbekistan standesgemäß mit 4:0. Vor allem bei Standardsituationen war der VfB stets gefährlich.

Bereits nach vier Minuten gab es den ersten Treffer der Partie zu bejubeln. Tamas Hajnal zirkelte von der linken Seite einen Freistoß genau auf den Kopf von Martin Harnik, der den Ball zum 1:0 ins Tor beförderte. In der ersten Hälfte tat sich der Gegner aus Usbekistan schwer und fand kaum ins Spiel. Dafür dominierte die Labbadia-Elf und hatte weitere Chancen, die Führung auszubauen.

Kuzmanovic sicher vom Punkt

In der 17. Minute fand ein Freistoß von Cristian Molinaro den Kopf von Cacau, doch der gegnerische Keeper konnte den Ball noch soeben zur Ecke lenken. Rund zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff sahen die rund 100 Zuschauer erneut eine Freistoßkombination zwischen Hajnal und Harnik. Diesmal bediente der ungarische Auswahlspieler den österreichischen Nationalspieler am zweiten Pfosten, doch ein Abwehrspieler aus Tashkent warf sich in die Schussbahn und blockte die Kugel ins Toraus.

Das 2:0 fiel dann schließlich doch noch vor dem Seitenwechsel. Maza wurde in der 37. Minute im Sechzehner von Pakhtator gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte Zdravko Kuzmanovic souverän.

Weckruf für die zweite Hälfte

Nach dem Seitenwechsel tat sich erst einmal längere Zeit recht wenig. Die Usbeken witterten ihre Chance und erspielten sich einige gute Möglichkeiten. Die beste Chance hatte Azizov Alishek in der 70. Minute, doch sein Schlenzer aus etwa 23 Metern klatschte vom Pfosten zurück ins Feld. Für den VfB war dies der Weckruf für die zweite Hälfte.

Tamas Hajnal probierte es aus 25 Metern, doch Tashkents Keeper war zur Stelle. In der 76. Minute sah Julian Schieber Rechtsverteidiger Stefano Celozzi in die Gasse starten, der nach dem Zuspiel seinen Gegner ausdribbelte und den Ball zum 3:0 für den VfB ins Netz schob.

Turbulente Schlussviertelstunde

In der Schlussviertelstunde verhängte der Schiedsrichter aus Bulgarien noch zwei Elfmeter. Zunächst ahndete er in der 81. Minute ein Foul an Antonio Rüdiger nach einem Eckball. Den Elfmeter verwandelte Raphael Holzhauser sicher zum 4:0.

Und in der 90. Minute hielt Gotoku Sakai im eigenen Strafraum seinen Gegner am Trikot, weshalb auch Taschkent noch einen Strafstoß zugesprochen bekam. Gulom Urunov lief an und drosch die Kugel übers Tor von André Weis, sodass es letztendlich beim verdienten 4:0-Sieg für den Bundesligisten blieb.

Tore: 1:0 Harnik (4.), 2:0 Kuzmanovic (37./Foulelfmeter), 3:0 Celozzi (76.), 4:0 Holzhauser (81./Foulelfmeter)

Aufstellung VfB: Ulreich (74. Weis) - Boulahrouz (76. Celozzi), Tasci (46. Niedermeier), Maza (46. Delpierre), Molinaro (58. Sakai) - Harnik (74. Hemlein), Kvist (74. Rüdiger), Hajnal (74. Riemann), Kuzmanovic (58. Holzhauser), Gebhart (58. Schieber) - Cacau (74. Pogrebnyak)

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