Nach zwei trainingsfreien Tagen begann für das Team von Stuttgarts Teamchef Markus Babbel am heutigen Mittwoch (11. März) die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel am Sonntag in Bremen (17 Uhr, Weser-Stadion).

Getreu dem Motto, öfter mal was Neues, bekamen die Kiebitze am Trainingsgelände an der Mercedesstraße dann auch gleich ein echtes Spektakel geboten. Dabei sorgten weniger die Paraden von Jens Lehmann und dessen Torhüterkollegen beim individuellen Training mit Ebbo Trautner für Aufmerksamkeit, und auch nicht das Aufbautraining der angeschlagenen Yildiray Bastürk und Ludovic Magnin (beide Zerrung) mit VfB-Physiotherapeut Gerhard Wörn stand im Mittelpunkt des Interesses.

Drei Mann fehlen

Vielmehr waren es die Sprintbänder von VfB-Konditions- und Reha-Trainer Christian Kolodziej, die Abseits des Platzes für Begeisterung und auf dem Grün für einige Schweißperlen bei den VfB-Akteuren sorgten. Mit den leuchtenden Bändern wurde ein Belastungstest simuliert. Der Spieler, der am vorderen Ende mit dem Band um die Hüfte zum Sprinten ansetzte, fühlte sich dabei wie bei einem Lauf bergauf, der Kollege am hinteren Ende wurde durch den Widerstand katapultartig gezogen und hatte auf dem ebenen Trainingsplatz damit das Gefühl bergab zu laufen.

Nach diesen nicht alltäglichen Übungen kam hernach auch noch der Ball ins Spiel und damit das vertraute Trainingsutensil. Bis auf die verletzten Georg Niedermeier (Bänderriss im Sprunggelenk), Matthieu Delpierre (Aufbautraining nach Bänderanriss im Sprunggelenk) und Arthur Boka (Aufbautraining nach Innenbandteilabriss im Knie) waren alle VfB-Spieler im Einsatz.