Köln - Für Ciro Immobile endete das jüngste Länderspiel offenbar noch glimpflich mit einer Hüftprellung. Marco Reus hatte weniger Glück in der EM-Qualifikation, ihn setzt ein Außenbandteilriss im linken Sprunggelenk für etwa vier Wochen außer Gefecht. Das Verletzungspech bei Länderspielen ist zum hartnäckigen Begleiter für Spieler von Borussia Dortmund geworden.

Schon im Januar 2011 hatte es Shinji Kagawa getroffen. Der Japaner erlitt beim Asien-Cup einen Mittelfußbruch, der Kagawa mehr als drei Monate außer Gefecht setzte.

Nicht ganz so lange fehlte Jakub Blaszczykowski seiner Borussia. Der polnische Nationalspieler verletzte sich im März 2013 beim Warmmachen vor dem Länderspiel gegen San Marino und fiel anschließend rund vier Wochen mit einer Adduktorenverletzung aus.

Gündogans letztes Pflichtspiel

Am 14. August 2013 war Ilkay Gündogan zum letzten Mal in einem Pflichtspiel am Ball. Seit dem Länderspiel des DFB-Teams gegen Paraguay, in dem der Dortmunder schon nach 27 Minuten mit Wirbelsäulenproblemen ausgewechselt werden musste, warten die BVB-Fans auf das Comeback des Nationalspielers.

Zweifacher K.o. in Wembley

Doppeltes Verletzungspech erwischte den BVB am 19. November 2013. Beim Länderspiel im Londoner Wembley-Stadion gegen England zog sich Mats Hummels einen knöchernen Bandausriss am rechten Fersenbein zu und fiel für den Rest der Hinrunde aus. Marcel Schmelzer erlitt einen Muskelfaserriss in der linken Wade und kam erst 2014 wieder zum Einsatz.

Reus' WM-Traum geplatzt

Teilriss der vorderen Syndesmose und ein knöcherner Bandausriss an der Fersenbein-Vorderseite im linken Fuß: So lautete die niederschmetternde Diagnose für Marco Reus. Der WM-Traum war geplatzt nach dieser Verletzung beim Testspiel gegen Armenien am 6. Juni.