Vedad Ibisevic sorgte mit einem Doppelpack für den 2:0-Erfolg der Berliner gegen Köln - © © gettyimages / Martin Rose/Bongarts
Vedad Ibisevic sorgte mit einem Doppelpack für den 2:0-Erfolg der Berliner gegen Köln - © © gettyimages / Martin Rose/Bongarts
Bundesliga

Hertha: Ibisevic feiert umjubeltes Tor-Comeback

Berlin – Was für ein verdienter 2:0-Sieg für Hertha BSC gegen den 1. FC Köln am Dienstagabend im Olympiastadion. Und wie jeder richtig gute Show hatte auch diese ihren Helden. Der hieß Vedad Ibisevic.

Große Erleichterung für den Bosnier

Der bosnische Last-Minute-Neuzugang brachte die "Alte Dame" kurz vor der Pause mit 1:0 in Führung. Praktisch mit dem Schlusspfiff erhöhte der Stürmer noch zum 2:0-Endstand. So sorgte der 31-Jährige bei allem, was Blau-Weiß trug, für richtig gute Laune. Erstmals nach 20 Monaten oder über 600 Tage oder 1427 Bundesliga-Minuten durfte Ibisevic wieder über einen Treffer im Oberhaus jubeln.

"Das ist eine große Erleichterung", freute sich der vom VfB Stuttgart an die Spree gewechselte Goalgetter und fügte an: "Für mich ist das schön, zwei Tore geschossen zu haben." So ein Doppelpack tue schließlich jedem Stürmer gut fürs Selbstvertrauen. "Auf dem Platz fühle ich mich wohl", sagte ein sichtlich erleichterter Ibisevic. Jetzt fehlt dem bosnischen Nationalspieler nur noch ein richtiges Zuhause in Berlin: "Meine Familie ist noch nicht hier", so der Stürmer, und auch eine eigene Wohnung fehle noch. 

Seine Vorgesetzten jedenfalls waren voll des Lobes: "Eine tolle Leistung, ein gutes Spiel gegen einen guten Gegner", sagte Pal Dardai über die Mannschaftsleistung. Seinen Doppelpacker hob der Hertha-Trainer aber besonders heraus: "Wir haben Vedad nicht umsonst geholt. Genau das hat uns gefehlt, einen Spieler mit dem Profil hatten wir vorher nicht", so der Ungar. "Salomon Kalou und Ibisevic haben gut funktioniert." Damit wurde auch Dardais Mut belohnt, mit zwei Stürmern in der Anfangsformation zu starten. Welchen Unterschied das für einen Angreifer macht, brachte Ibisevic auf den Punkt: "Alleine spielt man gegen zwei Innenverteidiger", mit zwei Stürmern hingegen käme man öfter in Eins-gegen-eins-Situationen.

Preetz: "Toreschießen verlernt man nicht"

- © imago / Matthias Koch