Behielt in engen Partien stets die Nerven und setzte sich in Hannover durch: Marvin "M4rv" Hintz
Behielt in engen Partien stets die Nerven und setzte sich in Hannover durch: Marvin "M4rv" Hintz

Hintz: "Man sollte immer an den Sieg glauben"

Köln - 2014 hatte Marvin Hintz bereits eine Hand an der Meisterschale der TAG Heuer Virtuelle Bundesliga, aber in der 90. Minute des Endspiels erzielte sein Kontrahent Mirza Jahic das entscheidende Tor. Auch in diesem Jahr gehört "M4rv" wieder zum Favoritenkreis. Dieser Rolle wurde er beim Live-Event in Hannover gerecht und gewann mit dem FC Bayern München das Turnier. Im Interview spricht er über seinen erneuten Teamwechsel, seinen wichtigsten Spieler und den härtesten Konkurrenten im Kampf um den Titel.

"Für mich war gleich der Beginn entscheidend"

EA SPORTS: Was bedeutet es für dich, wieder beim VBL-Finale dabei zu sein?

Marvin Hintz: Beim Finale dabei zu sein, bedeutet für mich viel, weil es jedes FIFA-Jahr ein Ziel von mir ist - und dieses Ziel habe ich nun erreicht.

EA SPORTS: 2014 hast Du es mit Werder Bremen bis ins VBL-Endspiel geschafft. In der vergangenen Saison war mit Bayer Leverkusen im Viertelfinale Endstation. Nun spielst Du mit Bayern München. Weshalb diese Wechsel?

Marvin Hintz: 2014 habe ich mich Online qualifiziert, weil Bremen dort am besten gepasst hat. Ich bin Leverkusen Fan. Deswegen wollte ich eigentlich auch dieses Jahr mit Leverkusen spielen, aber dort finde ich den Kader nicht so stark wie bei anderen Teams. Es war eher eine spontane Entscheidung, die mich dann glücklicherweise zum Sieg geführt hat.

EA SPORTS: Du hast einige enge Situationen überstanden. Gab es Momente, in denen Du damit gerechnet hast, auszuscheiden?

Marvin Hintz: Es waren zwar immer enge Spiele, aber es war nie ein Spiel dabei, wo ich gedacht habe jetzt ist Schluss. Man sollte immer an den Sieg glauben.

EA SPORTS: Gab es in den beiden Finalspielen deiner Meinung nach eine bestimmte Schlüsselszene?

Marvin Hintz: Für mich war gleich der Beginn der ersten Partie entscheidend, weil ich dort gemerkt habe, dass ich meinen Gegner gut unter Druck setzen konnte und die besseren Chancen hatte. Gerade zu Beginn gibt dir das einen kleinen Aufschwung und man glaubt noch mehr an den Sieg.