Im Europa League Hinspiel gegen Belgiens Rekordmeister RSC Anderlecht wartet am Donnerstag eine schwere Aufgabe auf den Hamburger SV. Die zuletzt angeschlagenen Spielern sind wieder ein Stück weiter. Besonders im Fokus stand beim Training am Dienstag natürlich Ruud van Nistelrooy.

Fans und Journalisten wollten wissen, ob der Stürmerstar den HSV in den bevorstehenden wichtigen Wochen tatkräftig unterstützen wird. "Ich habe noch nicht sehr viel gespielt. Fit bin ich schon, muss aber noch mehr ins Spiel hineinkommen", erklärte der Niederländer nach der Einheit.

"Möchte am liebsten immer spielen"

Zwei Wochen hatte van Nistelrooy zuletzt gefehlt und wegen einer Muskelverhärtung im Oberschenkel ein individuelles Aufbautraining absolviert. "Ich habe gut an mir arbeiten können und bin inzwischen schon viel leistungsfähiger als noch vor einigen Wochen. Aber es ist auch klar, dass ich noch nicht alle drei bis vier Tage für 90 Minuten auf dem Platz stehen kann", macht der Mann mit der Rückennummer 22 deutlich und beugt damit weiteren Aufstellungstheorien der nächsten zwei Wochen vor.

"Ich möchte am liebsten immer spielen, da bin ich wie ein Kind, man muss mich stoppen. Denn es ist wichtig, in einer Phase wie dieser zu dosieren, das machen die Trainer sehr gut", erklärt er weiter.

Zwei Trainingseinheiten bleiben den Hanseaten noch, "Van the Man" und auch andere kürzlich ausgefallenen Kicker wieder gänzlich ins das Spiel zu integrieren. "Anderlecht ist ein schwerer Gegner. Was anderes hat man im Achtelfinale der Europa League auch nicht zu erwarten, das ist Spitzenfußball", erklärt HSV-Coach Bruno Labbadia: "Wir bereiten uns gut auf diese Partie vor, können wieder Spieler einsetzen, die zuletzt noch verletzungsbedingt gefehlt haben."