USA im Porträt

Geschichte des Fußballs in den USA:

Einwanderer aus Deutschland, Irland, Schottland und England brachten den Fußball in die USA. 1862, ein Jahr vor der Gründung des englischen Fußballverbandes, wurde mit dem Oneida Football Club in Boston der erste Verein in den USA gegründet. So gab es auch schon früh um 1885 erste inoffizielle Länderspiele - und zwar gegen Kanada. Mehrfach bildeten sich in der Zeit Fußballverbände, aber erst 1913 entstand der heutige USSF. Noch im selben Jahr wurde der Beitritt zur FIFA vollzogen. Mit einigen Achtungserfolgen bei Großturnieren und der Heim-WM 1994 stieg die Popularität des Fußballs im Land schnell. 1967 wurden gleich zwei Profiligen gebildet. Mit über 13 Millionen Spielern ist Fußball die nach Basketball und Baseball am dritthäufigsten praktizierte Sportart in den USA. Die Major League Soccer ist mittlerweile ein fester Bestandteil der amerikanischen Sportwelt.

WM-Geschichte:

Star und Trainer:

In Deutschland muss Trainer Jürgen Klinsmann wohl nicht weiter vorgestellt werden. Der Weltmeister von 1990 machte sich bei den Stuttgarter Kickers, dem VfB Stuttgart und dem FC Bayern sowie in Europa bei Inter Mailand, dem AS Monaco, Sampdoria Genua und den Tottenham Hotspur einen Namen. Für die USA ist Klinsmann jedoch mehr als nur der Coach der Nationalmannschaft. Als Sportdirektor des Verbandes versucht er in Personalunion auch noch die Strukturen des Fußballs in den Staaten weiter zu verbessern. Sein Vertrag wurde unlängst bis 2018 verlängert. Den eigentlichen Star des Teams, Landon Donovan, hat er nicht für die WM nominiert. So ruhen die Hoffnungen der US-Amerikaner im Sturm auf die Künste von Jozy Altidore. Der Wandervogel vom AFC Sunderland, der mit 24 Jahren neben England und den USA auch schon in Spanien und der Türkei gespielt hat, ist für seine unberechenbaren Aktionen auf dem Feld bekannt. 21 Tore in 69 Länderspielen sprechen aber deutliche für seine Qualitäten als Vollstrecker.

Bundesliga und die USA: